Konzentration aufs „Kerngeschäft“

Der BuCon 2019 war für mich dieses Jahr krankheitsbedingt schon Mittags wieder zu Ende, aber ein paar Eindrücke (nur keine Bilder) habe ich trotzdem davon mitbringen können. Für mich steht jetzt erst einmal wieder das Schreiben im Vordergrund, weniger das Vermarkten. Daher werde ich mich jetzt gleich wieder an den Schreibtisch zurückziehen und an König Werthon weitermachen.

BuCon 2019: Ich bin da!

BuCon 2019: Familientreffen der Phantastik in Dreieich
Der BuCon-Drache weist den Weg

Nach einjähriger Pause bin ich auch diese Jahr wieder auf dem BuCon, auch dieses Mal wieder als einfacher Gast, aber mit einer eigenen Mission: Ich suche nach neuen Vertriebswegen für meine Geschichten und nach neuen Partnern zur gegenseitigen Untersützung. Generell möchte ich mir einen Überblick über die aktuelle Lage der Phantastik verschaffen und daraus meine weiteren Schritte für die Veröffentlichung meiner Bücher ableiten.

Der BuCon 2019 findet in einer bewegten Zeit statt: Die Zusammenarbeit zwischen dem Barsortimenter Libri und den Kleinverlagen des Phantastik-Genres ist zur Zeit sehr schwer, Stefan Holzhauer hat das auf seiner Seite PhantaNews treffend zusammengefasst. Kernaussage seines Artikels ist, dass Libri nach der KVN-Insolvenz in eine Monopol-Stellen aufzurücken scheint und aus dieser Position heraus sein Sortiment um 25% reduziert – auf Kosten der Titel von den Kleinverlagen. Somit können Leser über den angeschlossenen Buchhandel oft keine Kleinverlagstitel mehr erhalten, auch wenn sie bei den Verlagen selbst bestellbar und vorrätig sind.

Ingrid Pointecker vom Ohneohren-Verlag und Grit Richter vom Art-Script-Phantastik-Verlag haben jeweils in Beiträgen gezeigt, in welche Situation dieser Schritt von Libri sie bringt, zusätzlich zu den ganzen Herausforderungen, die Kleinverleger ohnehin schon haben. Das für mich positive Signal ist, das beide Verlegerinnen nicht aufgeben wollen, sondern sich den neuen Herausforderungen stellen. Ich werde beide an ihrem jeweiligen Stand auf dem BuCon besuchen.

Neben den Verlagen gibt es auch Autorenvereinigungen auf dem Convent, die ich ebenfalls besuchen möchte. Besonderes interessiert mich die Vereinigung von Phantastik-Autorinnen, die sich am 19.10. offiziell als Verein gründen werden. Aber ich möchte mich auch bei der Autorenvereinigung P.A.N. über die Möglichkeiten informieren, die eine Mitgliedschaft bei ihnen bringen kann.

Auch Einzelkämpfer sind dieses Jahr wieder zu finden, deren Erfahrungen und Methoden mich auch interessieren.

Das Familientreffen der Phantastikbranche ist dieses Jahr für mich ein richtiger Arbeitskreis und ich freue mich schon darauf, möglichst viele bekannte Gesichter wiederzusehen! Also auf zum BuCon 2019!

Zeitverschiebung und ein Urlaub

Eine zweihundertjährige Zeitverschiebung ist im Konzept von König Werthon notwendig geworden. Das wurde mir klar, als ich im Urlaub an den 2017 begonnenen Legenden und der Chronik weitergearbeitet habe. Der Beginn jeder Zeitrechnung bezieht sich auf ein Ereignis, das einen nachhaltigen Neuanfang darstellt. Diesen stellt zweifelsfrei für die Menschen in meiner Geschichte der Start der Exodus II dar, mehr als alles andere. Bislang habe ich dann im späteren Verlauf der Geschichte immer das Jahr 400 als Beginn meiner Zeitrechnung auf Armatin gesehen, mit dem Gedanken, dass jede Familie bis zu 400 Jahre Chronik erhalten soll (im Rahmen der „Goldenen Regel“). Die Reise der Exodus II soll aber auch nicht länger als 200 Jahre dauern, und so musste ich die Zeitverschiebung um 200 Jahre in Kauf nehmen. Für die drei bestehenden Bücher und meine Kurzgeschichten ändert sich dadurch nichts, ich habe jetzt nur 200 Jahre mehr Zeit bis zum Jahr 4000, wenn die nächste Geschichte auf Armatin startet: Die Zwölf Weisen.

Zeitverschiebung und ein Urlaub. Hier: Sonnenaufgang an der Ostsee bei Dahme

In meinem Urlaub an der Ostsee habe ich mir viel Zeit genommen, das Konzept für König Werthon voranzubringen. Ich habe in der Zwischenzeit die Legenden rund um den Start der Exodus II geschrieben und die Chronik bis zur Landung vorbereitet. Daraus leite ich dann das Konzept für das Buch ab. Den Rohtext, den ich vor mehr als fünf Jahren dafür geschrieben habe, werde ich zum großen Teil verwerfen und nur noch kleine Abschnitte daraus verwenden. Vielleicht auch in der Form von Kurzgeschichten. Was ich aber retten kann, das sind die Figuren, die ich entwickelt habe, ein umfangreiches Namensrepertoire und das Konzept der äußeren Form mit drei Teilen, die von Zwischenspielen unterbrochen werden.

So langsam gleite ich jetzt wieder in den Alltag. Und damit auch wieder an meinen Schreibtisch zu Hause, wo jetzt mindestens 200 Jahre Geschichte liegen, die trotz oder gerade auch durch die Zeitverschiebung erzählt werden wollen.

Eigentlich sollte es doch um die Geschichte gehen…

Ich höre und lese zur Zeit über sehr viele Dinge, die in der Science-Fiction und Phantastik zur Zeit schief gehen. Dinge, die meiner Meinung nach überhaupt nicht sein müssten, denn uns Autoreninnen und Autoren verbindet doch alle eines: Wir wollen eine Geschichte erzählen und damit möglichst viele Menschen erreichen. Dafür schreiben wir Bücher, Kurzgeschichten, erstellen Blogs, machen Podcasts, gehen auf Messen und Conventions, machen Lesungen, betreiben Fanseiten und Gruppen und bringen uns auf die unterschiedlichsten Arten in Diskussionen ein. Die Vielfalt unserer Kommunikationswege begreife ich dabei als Stärke.

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Werthon – Ein Neuanfang

Der Neuanfang wird mit König Werthon gemacht.

Das Buch „König Werthon“ stellt für mich einen Neuanfang dar. Ich arbeite jetzt nicht nur an einem neuen Buch, drehe die Geschichte um 4600 Jahre und mehr zurück, nein, ich werde mich ganz neu aufstellen. Ich ändere meine Arbeitsmethodiken (mehr dazu ein anderes Mal), die zugrundeliegende Technik in der Arbeit an Texten, werde mir neue Partner für die Veröffentlichung suchen und endlich die Schritte gehen, um ein besserer Schreiber zu werden, als ich es bisher war.

Für Dich als meinen Leser bedeutet dieser Neuanfang, dass es später bessere Geschichten von mir geben wird: Als Kurzgeschichten und natürlich auch in Form von Romanen, wie Du es schon von mir kennst. Ich möchte aber noch viel mehr Leser erreichen, als ich das bisher geschafft habe, denn die Geschichte, die ich schreibe, hat eine größere Leserschaft verdient!

Warum ein Neuanfang 4600 Jahre früher?

Als ich begonnen habe zu schreiben hatte ich die Geschichte von 5019 im Kopf. Die hat sich seitdem ein paar Mal gewandelt und irgendwann kamen auch die ganzen Vorgeschichten dazu. Diese Vorgeschichte ist immens wichtig und hatte von Anfang an sehr viel Potenzial, trotzdem habe ich mich 2009 entschieden, zuerst die Geschichte der Pulsar zu schreiben, da ich die schon am besten kannte. Ich habe mir viel Mühe gegeben, die Vorgeschichte schon in die drei vorliegenden Bücher einfließen zu lassen. Immer wieder findet man auch dort Referenzen zu König Werthon, zu Gregorio Abalassdani und zu vielen anderen Persönlichkeiten der Vergangenheit, die nach dem Neuanfang für mich die Zukunft ist. Mir war bewusst, dass es zu dem Bruch nach Die Bestimmung der Toach kommen wird und habe ihn damit begründet, dass ich meinen Lesern noch nicht verraten wollte, dass die Menschen nicht von Armatin stammen.

Nun, dieser Punkt ist jetzt vorbei. Den dramaturgischen Kniff, meine Leser mit den Handelnden in der Geschichte diese Wahrheit erleben zu lassen, hat bislang nur wenige Leser überhaupt erreicht. Ich kann auch nicht abschätzen, ob mein Plan aufgegangen ist oder nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich die Geschichte noch nicht zuende erzählt habe! Und daher fange ich jetzt mit König Werthon wieder neu an.

Was passiert mit den aktuellen Büchern und Geschichten?

Ich stehe zu den Geschichten, die ich bisher geschrieben habe. Allerdings möchte ich sie alle mit in die Masse aufnehmen, die ich einem Partner, wie z.B. einem neuen Verlag, anbieten kann. Daher werde ich die drei Bücher wieder vom Markt nehmen. Bedingt durch die Vertragslaufzeiten bei meinem aktuellen Partner Books on Demand werden diese Bücher noch eine Weile erhältlich sein (bis maximal noch zum 18.08.2020). Ich selbst habe auch noch einige Exemplare der gedruckten Version zu Hause, die ich abgeben kann. Mein Plan ist es, die Bücher mit neuem Partner einer Überarbeitung zu unterziehen und dann in neuer Qualität einem breiteren Publikum als bisher zur Verfügung stellen zu können. Die Geschichten selbst sollen sich dabei vom Inhalt nicht großartig verändern, so dass die bisherigen Bücher ihre Gültigkeit behalten!

Die Kurzgeschichten bleiben kostenlos verfügbar und es werden in der Zukunft auch weitere Kurzgeschichten erscheinen, da diese bisher die meiste Rückmeldungen meiner Leser erzeugt haben.

Ich habe schon eine ganze Weile über diesen Schritt nachgedacht. Eigentlich, seit ich in die Sendepause verschwunden bin. Jetzt habe ich noch einmal die Gelegenheit für einen Neuanfang. Und die will ich nutzen, zusammen mit alten und neuen Lesern!

Atmosphärenflug

Atmosphärenflug - Eine kostenlose Armatin SciFi-Kurzgeschichte.

Der Atmosphärenflug mit vier kleinen Landungsbooten war kurzfristig angesetzt worden. Alles, was sie bisher kannte, war das riesige Raumschiff, auf dem sie mit mehr als einer Million anderer Menschen lebte. Und jetzt sollte Taloska das erste Mal von diesem Raumschiff auf einen Planeten fliegen und dabei gleich noch eine Gruppe fröhlicher Wissenschaftler mitnehmen. Training hatte sie nur in Simulatoren gehabt und trotzdem fanden ihre Vorgesetzten es eine gute Idee, sie auf einen Flug durch die Atmosphäre zu schicken…

Mit Atmosphärenflug begebe ich mich auf die erste Reise weit zurück in der Zeit, als die Menschen noch alle an Bord der Exodus II wohnten und auf der Suche nach einer neuen Heimat für ihr Volk waren. König war Rolan Werthon geworden, der Namensgeber und die Hauptfigur des Buches, zu dem diese Kurzgeschichte gehört. Mit dieser Geschichte zeige ich am Beispiel des Atmospährenflugs auf, dass die Menschen mit mehr als 100 Jahre alter Technik unterwegs sind und offenbar viel Wissen verloren gegangen ist. Ich versuche beim Leser das Gefühl erlebbar zu machen, wie es wohl sein wird, wenn man das erste Mal einen bewohnbaren, von Leben bedeckten Planeten sieht. Zu diesem Thema werde ich bei Facebook noch einen Beitrag schreiben.

Eine neue Heimat für Armatin

Kreatives Arbeiten einmal anders: Nach dem Umzug in unser neues Haus komme ich jetzt in den Genuss eines eigenen Büros und damit einem Ort, wo ich in Ruhe am Armatin-Projekt arbeiten kann. Doch bevor es soweit ist, steht erst einmal die Renovierung des Raums auf dem Programm: Tapeten, ein neuer Boden und neue Elektroinstallationen warten darauf, an Ort und Stelle verarbeitet zu werden. Da alles neben der regulären Arbeit läuft und noch weitere Arbeiten im neuen Haus anstehen, hoffe ich, in zwei Wochen mit allem durch zu sein.

Hier entsteht die neue Heimat für Armatin - das Hauptquartier, wie mir empfohlen wurde, es zu nennen.
Hier entsteht die neue Heimat für Armatin – das Hauptquartier, wie mir empfohlen wurde, es zu nennen.

Für mich ist das ein Neubeginn: Bisher war meine kreative Werkstätte am Esstisch in der Küche, in der Mittagspause im Büro auf der Arbeit, in einem Café oder einer Bäckerei oder sonst irgendwo. Es gab aber nie einen Platz, wo ich mich ausbreiten und meine Materialien mal liegenlassen konnte, damit ich nicht immer wieder von vorne anfangen musste. Jetzt nicht mehr! Ich bin also gespannt, was mir das noch bringen wird, oder ob dann alles schnell in Chaos versinkt…

Neben einem großen Schreibtisch mit Platz für ein Notebook, eine Musikanlage und natürlich jede Menge Papiere wird das Zimmer noch einen Ruhebereich und eine Leseecke erhalten. Regale für Bücher (nicht zuletzt meine eigenen) und Material, mit dem ich auf Messen und Conventions unterwegs sein will, runden das Zimmer ab.

Weiterhin plane ich auch, dort erste Inhalte für YouTube zu produzieren. Kleinere Dinge wie zum Beispiel Textlesungen. Für mich, der ich mich eigentlich nicht vor die Kamera traue, eine neue Herausvorderung. Ich hoffe, das wird „supergrün“.

neue Gestaltung der Webseite

Nachdem ich jahrelang dem Theme „Full Frame“ die Treue gehalten habe, habe ich jetzt auf das neue Theme „Nirvana“ umgestellt, da ich damit viel bessere Möglichkeiten habe, Farben, Schriftarten und den Textfluss einzustellen. Ich hoffe, es gefällt Euch!

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Vorbereitungen für die Rückkehr

Die heiße Umzugsphase ist vorbei, das alte Haus geräumt und übergeben. Auch, wenn noch vieles in Kisten steht und noch längst nicht alle Räume renoviert sind (inklusive meines eigenen Büros) kehrt langsam wieder etwas Ruhe ein, was nach 3,5 Monaten harter Arbeit neben dem Beruf auch sehr notwendig ist. Ich kann jetzt langsam auch wieder an die Rückkehr zur kreativen Arbeit denken, die ich für den 01.06. plane.

Webseiteninhalte

Bis dahin möchte ich meine Webseite etwas modernisieren und die Inhalte alle wiederherstellen. Weiterhin möchte ich gerne wieder Verknüpfungen zu sozialen Medien herstellen, damit man hier auf der Webseite alle Inhalte auf einen Blick finden kann, die vielleicht auch auf den anderen Kanälen gepostet werden.

König Werthon

Mein nächstes großes Projekt sind die Arbeiten an König Werthon, dem nächsten Buch, das ich auf den Markt bringen möchte. Hier sind es zunächst noch Konzeptarbeiten, die Entwürfe von 2014/2015 müssen durchgesehen, bewertet und angepasst werden, damit das Buch in die bestehende Reihe passt. Dafür brauche ich aber Zeit und Ruhe, die ich noch nicht habe, also rutscht es in der Priorität noch etwas nach hinten.

neue Kurzgeschichten?

Einfacher ist es, mit einer oder zwei neuen Kurzgeschichten aufzuwarten – sofern noch Interesse an neuen Geschichten besteht. Diese werde ich entweder in die Zeit nach dem Endkampf bei Aratis setzen oder aber mich darin schon einmal in die Zeit von König Werthon begeben. Darüber werde ich bei Facebook abstimmen lassen. Die Geschichte soll dann zum 01.06. erscheinen, wenn ich offiziell hier die Tür wieder aufmachen werde.

Überarbeitungen

Vorhandene Texte werde ich auch noch einmal überarbeiten, sobald ich mein Büro fertig habe und vollständig arbeitsfähig bin. Das betrifft vor allem die bestehenden Kurzgeschichten, aber auch die Texte auf der Webseite. Dabei wird auch eine neue Textverarbeitung zum Einsatz kommen, in die ich mich aktuell einarbeite.

Also, dann sehen wir und bald wieder!

Viele Grüße aus dem Rest der Sendepause,

Dein Mathias.

Sendepause – der zweite Anlauf

Ich gehe in die Sendepause, denn jetzt wird es ernst: Die umfangreichen privaten Projekte, die ich eigentlich schon früher erwartet hatte, starten jetzt und für mich bedeutet das, dass ich jetzt keine Zeit mehr für weiteres kreatives Arbeiten haben werde – vorübergehend. Leider muss ich daher auch die Reihe Heute in 3000 Jahren einstellen, meine Arbeit an König Werthon und den Kurzgeschichten ruht schon seit Beginn des Jahres.

Sendepause
Sendepause – der zweite Versuch

Anfragen per Mail beantworte ich gerne weiterhin, hin und wieder bin ich auch noch bei Facebook und Twitter. Wahrscheinlich ab dem 01.06. bin ich wieder im üblichen Rahmen verfügbar und werde wieder in den kreativen Prozess einsteigen. Für die zweite Jahreshälfte 2019 plane ich auch wieder Cons und Stammtische zu besuchen.

Einstweilen wünsche ich Euch viel Spaß mit meinen drei Büchern und den fast 40 Kurzgeschichten! Und auch meine Webseite ist ein Quell von Hintergrundinformationen, die Euch tiefer in die Welt von Armatin bringen werden.

Viele Grüße von einer großen Baustelle,

Euer Mathias.