Zeitverschiebung und ein Urlaub

Eine zweihundertjährige Zeitverschiebung ist im Konzept von König Werthon notwendig geworden. Das wurde mir klar, als ich im Urlaub an den 2017 begonnenen Legenden und der Chronik weitergearbeitet habe. Der Beginn jeder Zeitrechnung bezieht sich auf ein Ereignis, das einen nachhaltigen Neuanfang darstellt. Diesen stellt zweifelsfrei für die Menschen in meiner Geschichte der Start der Exodus II dar, mehr als alles andere. Bislang habe ich dann im späteren Verlauf der Geschichte immer das Jahr 400 als Beginn meiner Zeitrechnung auf Armatin gesehen, mit dem Gedanken, dass jede Familie bis zu 400 Jahre Chronik erhalten soll (im Rahmen der „Goldenen Regel“). Die Reise der Exodus II soll aber auch nicht länger als 200 Jahre dauern, und so musste ich die Zeitverschiebung um 200 Jahre in Kauf nehmen. Für die drei bestehenden Bücher und meine Kurzgeschichten ändert sich dadurch nichts, ich habe jetzt nur 200 Jahre mehr Zeit bis zum Jahr 4000, wenn die nächste Geschichte auf Armatin startet: Die Zwölf Weisen.

Zeitverschiebung und ein Urlaub. Hier: Sonnenaufgang an der Ostsee bei Dahme

In meinem Urlaub an der Ostsee habe ich mir viel Zeit genommen, das Konzept für König Werthon voranzubringen. Ich habe in der Zwischenzeit die Legenden rund um den Start der Exodus II geschrieben und die Chronik bis zur Landung vorbereitet. Daraus leite ich dann das Konzept für das Buch ab. Den Rohtext, den ich vor mehr als fünf Jahren dafür geschrieben habe, werde ich zum großen Teil verwerfen und nur noch kleine Abschnitte daraus verwenden. Vielleicht auch in der Form von Kurzgeschichten. Was ich aber retten kann, das sind die Figuren, die ich entwickelt habe, ein umfangreiches Namensrepertoire und das Konzept der äußeren Form mit drei Teilen, die von Zwischenspielen unterbrochen werden.

So langsam gleite ich jetzt wieder in den Alltag. Und damit auch wieder an meinen Schreibtisch zu Hause, wo jetzt mindestens 200 Jahre Geschichte liegen, die trotz oder gerade auch durch die Zeitverschiebung erzählt werden wollen.

Eigentlich sollte es doch um die Geschichte gehen…

Ich höre und lese zur Zeit über sehr viele Dinge, die in der Science-Fiction und Phantastik zur Zeit schief gehen. Dinge, die meiner Meinung nach überhaupt nicht sein müssten, denn uns Autoreninnen und Autoren verbindet doch alle eines: Wir wollen eine Geschichte erzählen und damit möglichst viele Menschen erreichen. Dafür schreiben wir Bücher, Kurzgeschichten, erstellen Blogs, machen Podcasts, gehen auf Messen und Conventions, machen Lesungen, betreiben Fanseiten und Gruppen und bringen uns auf die unterschiedlichsten Arten in Diskussionen ein. Die Vielfalt unserer Kommunikationswege begreife ich dabei als Stärke.

Bedenklich finde ich es hingegen, wenn Einzelne oder gar ganze Gruppen Ausgrenzung betreiben und damit versuchen, die wundervolle Vielfalt wieder einzugrenzen oder eine Wertung vorzunehmen: Bin ich ein schlechterer Autor, weil ich meine Bücher im Selbstverlag bringe? Haben Autorinnen weniger Befähigung, gute Science-Fiction-Geschichten zu schreiben, nur weil sie Frauen sind? Wird jemand dafür verspottet, weil er den Begriff Steampunk als Genre verwenden will, das aber an einer harten Definition scheitert, die ebenso willkürlich wie diskutabel sind? Können sich Verleger auch von kleinen Verlagen alles erlauben, weil es genug neue Autoren gibt? Und darf jemand, der ein Nachschlagewerk moderiert, einfach bestimmen, was für die Allgemeinheit Relevanz hat und was nicht?
Ihr seht, es ist schon eine ordentliche Liste von Probleme, denen sich Branche zur Zeit gegenüber steht, aber meiner Meinung nach ist es eine Frage der Toleranz, denn: Es sollte allen Beteiligten immer nur um die Geschichte gehen.

Warum müssen Autorinnen ein eigenes Netzwerk gründen, in dem sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen, sich vor den Anfeindungen männlicher Kollegen in Sicherheit bringen? Nicht falsch verstehen: Ich prangere es nicht an, das diese Gruppe entstanden ist, ich hinterfrage die Ursachen! Für mich ist es selbstverständlich, dass Männer und Frauen gleich gute Geschichten schreiben können. Leider scheint das aber in den Köpfen vieler meiner Kollegen noch nicht angekommen zu sein. Ich stehe unter Anderem in Kontakt mit meiner Kollegin Cara D. Strange und finde, dass sie großartige Arbeit leistet. Sie ist sowohl als Selbstverlegerin wie auch als Verlagsautorin unterwegs und beschreitet viele Wege, ihre Werke zu präsentieren, die ich wirklich beachtlich finde. Wovor sollte ich Angst haben? Dass sie eine bessere Autorin ist als ich? Sie ihr Universum besser dem Leser rüberbringt? Wenn dem so ist, kann ich sicher von ihr lernen. Und wenn sie Lesern Lust auf SciFi macht, die vorher damit noch nichts zu tun hatten, dann kann ich auch davon nur profitieren. Aus meiner Sicht gibt es da keine Konkurrenz!

Und dann war da noch der Versuch, aus „Steampunk“ eine eingetragene Marke zu machen und damit die Deutungshoheit über ein ganzes Genre zu erlangen. Warum? Aus Angst, das Genre könnte sich in eine Richtung entwickeln, die einer kleinen Gruppe von Leuten nicht gefällt? Wollen wir uns wirklich in unserer Kreativität so einschränken lassen, Begriffe nicht mehr nutzen oder interpretieren zu dürfen? Gibt es also richtigen und falschen Steampunk? Oder Phantastik? Oder Space-Opera?

Diese Gedanken setzen sich momentan sogar über das Genre hinaus fort: Ein Online-Nachschlagewerk verwirft zur Zeit offenbar eine ganze Reihe von Einträgen, die von Mitgliedern unseres Genre gemacht wurden. Aus meiner Sicht hat alles mit einer Liste angefangen, in der SciFi- und Phantastik-Autorinnen festgehalten wurden. Grund der Löschung: Fehlende Relevanz. Es gab eine riesige Diskussion zwischen wenigen Moderatoren und einem ganzen Fandom sowie den betroffenen Autorinnen, aber letzten Endes wurde die Liste gelöscht. Danach vielen andere Einträge dieser Einstellung zum Opfer, mit mangelnder Relevanz wurden Selbstverleger und deren Verbände aus dem Nachschlagewerk gelöscht – ein Prozess, der noch jetzt im Gange ist.
Wie kann es sein, dass einzelne Moderatoren soviel Macht haben und für alle Nutzer entscheiden dürfen, was relevant ist und was nicht?

Überhaupt: Diese Selbstverleger! Wie können diese Autoren es wagen, ihre Werke dem Leser anzubieten, wenn kein Verlag dahinter steht, der für eine gewisse Qualität steht? Ich kenne Selbstverleger und weiß, wie viel Mühe, Schweiß, Tränen, Herzblut und auch Geld in viele Projekte fließen, um eine Geschichte abzuliefern, die in der Qualität vielleicht sogar besser ist, als das, was die Verlage zum Teil anbieten. Trotzdem ist in der Branche das Ansehen dieser Autoren in der Regel nicht sehr hoch. Und jeder, der keinen Verlag hat (vielleicht, weil er nicht will), wird mitleidig belächelt. Nicht zuletzt auch von den Autoren, die bei Verlagen untergekommen sind.

Leute, es geht mir hier um Toleranz: Es geht doch um die Geschichten, die wir zu erzählen haben! Wird meine Geschichte weniger wert, weil ein anderer Autor auch eine schreibt und die vielleicht sogar noch gut ist? Können wir nicht voneinander profitieren, wenn wir zusammenarbeiten? Welchen unterschied macht es für den Lesern, wenn er ein Buch von einem Mann, einer Frau, irgendetwas dazwischen, jemandem, der sein Geschlecht gewechselt hat oder einem orlasischen Neutrum? Wenn die Geschichte Mist ist, legt er das Buch beiseite. Und wenn sie toll ist, empfiehlt er sie weiter (hoffentlich)! Spielt es eine Rolle, woher ein Autor stammt, wenn die Geschichte, die er erzählt, in sich stimmig ist? Ist der Veröffentlichungskanal das alleinig selig machende oder geht es ausschließlich um den Profit?
Mir geht es um die Geschichte! Und ich begreife meine Kolleginnen und Kollegen als Bereicherung. Sicherlich finde ich nicht alles gut, aber umgekehrt ist das bestimmt auch so. Am Ende entscheidet der Leser, was ihm gefällt und was nicht. Und wir alle wissen, wie unterschiedlich und vielfältig die Leser sein können.

Ich wünsche allen Autorinnen und Autoren viel Erfolg bei ihren Projekten! Auf das wir alle zusammen Spaß haben und dem Leser unser Genre immer wieder neu vorstellen und ans Herz legen!

In diesem Sinne gehe ich jetzt auch wieder an die Arbeit!

Werthon – Ein Neuanfang

Der Neuanfang wird mit König Werthon gemacht.

Das Buch „König Werthon“ stellt für mich einen Neuanfang dar. Ich arbeite jetzt nicht nur an einem neuen Buch, drehe die Geschichte um 4600 Jahre und mehr zurück, nein, ich werde mich ganz neu aufstellen. Ich ändere meine Arbeitsmethodiken (mehr dazu ein anderes Mal), die zugrundeliegende Technik in der Arbeit an Texten, werde mir neue Partner für die Veröffentlichung suchen und endlich die Schritte gehen, um ein besserer Schreiber zu werden, als ich es bisher war.

Für Dich als meinen Leser bedeutet dieser Neuanfang, dass es später bessere Geschichten von mir geben wird: Als Kurzgeschichten und natürlich auch in Form von Romanen, wie Du es schon von mir kennst. Ich möchte aber noch viel mehr Leser erreichen, als ich das bisher geschafft habe, denn die Geschichte, die ich schreibe, hat eine größere Leserschaft verdient!

Warum ein Neuanfang 4600 Jahre früher?

Als ich begonnen habe zu schreiben hatte ich die Geschichte von 5019 im Kopf. Die hat sich seitdem ein paar Mal gewandelt und irgendwann kamen auch die ganzen Vorgeschichten dazu. Diese Vorgeschichte ist immens wichtig und hatte von Anfang an sehr viel Potenzial, trotzdem habe ich mich 2009 entschieden, zuerst die Geschichte der Pulsar zu schreiben, da ich die schon am besten kannte. Ich habe mir viel Mühe gegeben, die Vorgeschichte schon in die drei vorliegenden Bücher einfließen zu lassen. Immer wieder findet man auch dort Referenzen zu König Werthon, zu Gregorio Abalassdani und zu vielen anderen Persönlichkeiten der Vergangenheit, die nach dem Neuanfang für mich die Zukunft ist. Mir war bewusst, dass es zu dem Bruch nach Die Bestimmung der Toach kommen wird und habe ihn damit begründet, dass ich meinen Lesern noch nicht verraten wollte, dass die Menschen nicht von Armatin stammen.

Nun, dieser Punkt ist jetzt vorbei. Den dramaturgischen Kniff, meine Leser mit den Handelnden in der Geschichte diese Wahrheit erleben zu lassen, hat bislang nur wenige Leser überhaupt erreicht. Ich kann auch nicht abschätzen, ob mein Plan aufgegangen ist oder nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich die Geschichte noch nicht zuende erzählt habe! Und daher fange ich jetzt mit König Werthon wieder neu an.

Was passiert mit den aktuellen Büchern und Geschichten?

Ich stehe zu den Geschichten, die ich bisher geschrieben habe. Allerdings möchte ich sie alle mit in die Masse aufnehmen, die ich einem Partner, wie z.B. einem neuen Verlag, anbieten kann. Daher werde ich die drei Bücher wieder vom Markt nehmen. Bedingt durch die Vertragslaufzeiten bei meinem aktuellen Partner Books on Demand werden diese Bücher noch eine Weile erhältlich sein (bis maximal noch zum 18.08.2020). Ich selbst habe auch noch einige Exemplare der gedruckten Version zu Hause, die ich abgeben kann. Mein Plan ist es, die Bücher mit neuem Partner einer Überarbeitung zu unterziehen und dann in neuer Qualität einem breiteren Publikum als bisher zur Verfügung stellen zu können. Die Geschichten selbst sollen sich dabei vom Inhalt nicht großartig verändern, so dass die bisherigen Bücher ihre Gültigkeit behalten!

Die Kurzgeschichten bleiben kostenlos verfügbar und es werden in der Zukunft auch weitere Kurzgeschichten erscheinen, da diese bisher die meiste Rückmeldungen meiner Leser erzeugt haben.

Ich habe schon eine ganze Weile über diesen Schritt nachgedacht. Eigentlich, seit ich in die Sendepause verschwunden bin. Jetzt habe ich noch einmal die Gelegenheit für einen Neuanfang. Und die will ich nutzen, zusammen mit alten und neuen Lesern!

Atmosphärenflug

Atmosphärenflug - Eine kostenlose Armatin SciFi-Kurzgeschichte.

Der Atmosphärenflug mit vier kleinen Landungsbooten war kurzfristig angesetzt worden. Alles, was sie bisher kannte, war das riesige Raumschiff, auf dem sie mit mehr als einer Million anderer Menschen lebte. Und jetzt sollte Taloska das erste Mal von diesem Raumschiff auf einen Planeten fliegen und dabei gleich noch eine Gruppe fröhlicher Wissenschaftler mitnehmen. Training hatte sie nur in Simulatoren gehabt und trotzdem fanden ihre Vorgesetzten es eine gute Idee, sie auf einen Flug durch die Atmosphäre zu schicken…

Mit Atmosphärenflug begebe ich mich auf die erste Reise weit zurück in der Zeit, als die Menschen noch alle an Bord der Exodus II wohnten und auf der Suche nach einer neuen Heimat für ihr Volk waren. König war Rolan Werthon geworden, der Namensgeber und die Hauptfigur des Buches, zu dem diese Kurzgeschichte gehört. Mit dieser Geschichte zeige ich am Beispiel des Atmospährenflugs auf, dass die Menschen mit mehr als 100 Jahre alter Technik unterwegs sind und offenbar viel Wissen verloren gegangen ist. Ich versuche beim Leser das Gefühl erlebbar zu machen, wie es wohl sein wird, wenn man das erste Mal einen bewohnbaren, von Leben bedeckten Planeten sieht. Zu diesem Thema werde ich bei Facebook noch einen Beitrag schreiben.

Eine neue Heimat für Armatin

Kreatives Arbeiten einmal anders: Nach dem Umzug in unser neues Haus komme ich jetzt in den Genuss eines eigenen Büros und damit einem Ort, wo ich in Ruhe am Armatin-Projekt arbeiten kann. Doch bevor es soweit ist, steht erst einmal die Renovierung des Raums auf dem Programm: Tapeten, ein neuer Boden und neue Elektroinstallationen warten darauf, an Ort und Stelle verarbeitet zu werden. Da alles neben der regulären Arbeit läuft und noch weitere Arbeiten im neuen Haus anstehen, hoffe ich, in zwei Wochen mit allem durch zu sein.

Hier entsteht die neue Heimat für Armatin - das Hauptquartier, wie mir empfohlen wurde, es zu nennen.
Hier entsteht die neue Heimat für Armatin – das Hauptquartier, wie mir empfohlen wurde, es zu nennen.

Für mich ist das ein Neubeginn: Bisher war meine kreative Werkstätte am Esstisch in der Küche, in der Mittagspause im Büro auf der Arbeit, in einem Café oder einer Bäckerei oder sonst irgendwo. Es gab aber nie einen Platz, wo ich mich ausbreiten und meine Materialien mal liegenlassen konnte, damit ich nicht immer wieder von vorne anfangen musste. Jetzt nicht mehr! Ich bin also gespannt, was mir das noch bringen wird, oder ob dann alles schnell in Chaos versinkt…

Neben einem großen Schreibtisch mit Platz für ein Notebook, eine Musikanlage und natürlich jede Menge Papiere wird das Zimmer noch einen Ruhebereich und eine Leseecke erhalten. Regale für Bücher (nicht zuletzt meine eigenen) und Material, mit dem ich auf Messen und Conventions unterwegs sein will, runden das Zimmer ab.

Weiterhin plane ich auch, dort erste Inhalte für YouTube zu produzieren. Kleinere Dinge wie zum Beispiel Textlesungen. Für mich, der ich mich eigentlich nicht vor die Kamera traue, eine neue Herausvorderung. Ich hoffe, das wird „supergrün“.

neue Gestaltung der Webseite

Nachdem ich jahrelang dem Theme „Full Frame“ die Treue gehalten habe, habe ich jetzt auf das neue Theme „Nirvana“ umgestellt, da ich damit viel bessere Möglichkeiten habe, Farben, Schriftarten und den Textfluss einzustellen. Ich hoffe, es gefällt Euch!

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Vorbereitungen für die Rückkehr

Die heiße Umzugsphase ist vorbei, das alte Haus geräumt und übergeben. Auch, wenn noch vieles in Kisten steht und noch längst nicht alle Räume renoviert sind (inklusive meines eigenen Büros) kehrt langsam wieder etwas Ruhe ein, was nach 3,5 Monaten harter Arbeit neben dem Beruf auch sehr notwendig ist. Ich kann jetzt langsam auch wieder an die Rückkehr zur kreativen Arbeit denken, die ich für den 01.06. plane.

Webseiteninhalte

Bis dahin möchte ich meine Webseite etwas modernisieren und die Inhalte alle wiederherstellen. Weiterhin möchte ich gerne wieder Verknüpfungen zu sozialen Medien herstellen, damit man hier auf der Webseite alle Inhalte auf einen Blick finden kann, die vielleicht auch auf den anderen Kanälen gepostet werden.

König Werthon

Mein nächstes großes Projekt sind die Arbeiten an König Werthon, dem nächsten Buch, das ich auf den Markt bringen möchte. Hier sind es zunächst noch Konzeptarbeiten, die Entwürfe von 2014/2015 müssen durchgesehen, bewertet und angepasst werden, damit das Buch in die bestehende Reihe passt. Dafür brauche ich aber Zeit und Ruhe, die ich noch nicht habe, also rutscht es in der Priorität noch etwas nach hinten.

neue Kurzgeschichten?

Einfacher ist es, mit einer oder zwei neuen Kurzgeschichten aufzuwarten – sofern noch Interesse an neuen Geschichten besteht. Diese werde ich entweder in die Zeit nach dem Endkampf bei Aratis setzen oder aber mich darin schon einmal in die Zeit von König Werthon begeben. Darüber werde ich bei Facebook abstimmen lassen. Die Geschichte soll dann zum 01.06. erscheinen, wenn ich offiziell hier die Tür wieder aufmachen werde.

Überarbeitungen

Vorhandene Texte werde ich auch noch einmal überarbeiten, sobald ich mein Büro fertig habe und vollständig arbeitsfähig bin. Das betrifft vor allem die bestehenden Kurzgeschichten, aber auch die Texte auf der Webseite. Dabei wird auch eine neue Textverarbeitung zum Einsatz kommen, in die ich mich aktuell einarbeite.

Also, dann sehen wir und bald wieder!

Viele Grüße aus dem Rest der Sendepause,

Dein Mathias.

Sendepause – der zweite Anlauf

Ich gehe in die Sendepause, denn jetzt wird es ernst: Die umfangreichen privaten Projekte, die ich eigentlich schon früher erwartet hatte, starten jetzt und für mich bedeutet das, dass ich jetzt keine Zeit mehr für weiteres kreatives Arbeiten haben werde – vorübergehend. Leider muss ich daher auch die Reihe Heute in 3000 Jahren einstellen, meine Arbeit an König Werthon und den Kurzgeschichten ruht schon seit Beginn des Jahres.

Sendepause
Sendepause – der zweite Versuch

Anfragen per Mail beantworte ich gerne weiterhin, hin und wieder bin ich auch noch bei Facebook und Twitter. Wahrscheinlich ab dem 01.06. bin ich wieder im üblichen Rahmen verfügbar und werde wieder in den kreativen Prozess einsteigen. Für die zweite Jahreshälfte 2019 plane ich auch wieder Cons und Stammtische zu besuchen.

Einstweilen wünsche ich Euch viel Spaß mit meinen drei Büchern und den fast 40 Kurzgeschichten! Und auch meine Webseite ist ein Quell von Hintergrundinformationen, die Euch tiefer in die Welt von Armatin bringen werden.

Viele Grüße von einer großen Baustelle,

Euer Mathias.

Nachrichten vom 5019-02-03

Die Höhlen von Neuwasser

Sensationsfund in den Höhlen des Planeten Neuwasser: Ein Team aus Forschern, das von Kapitän und Vize-Kapitän Akarisa begleitet wurde, hat tatsächlich Höhlen unter der Oberfläche des Planeten in der Nähe der Hauptstadt gefunden. Es scheint sich dabei um einen Bunker gehandelt zu haben, der Eingang wurde von außen nach innen versiegelt. Das Team von Wissenschaftlern der Orlasier und der Pulsar haben Reste von Geräten gefunden, die Überreste von etwa 100 antiken Orlasiern und eine Kryostasiseinrichtung, in der es sogar noch einen Überlebenden geben könnte. Das Leiterum der orlasischen Delegation, Professorum Noolan, vermutet, dass es sich bei dem Überlebenden jedoch nicht um einen Orlasier selbst handelt, sondern um etwas, das es als Bibliothek beschreibt: Ein Speicher von sehr viel Wissen in einer biologischen Form. Sollte sich das Bewahrheiten könnte es sein, dass die Pulsar bereits jetzt den Schlüssel zur Mission in Händen hält!

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Die Pulsar hat die Bibliothek gefunden

An dieser Stelle muss ich die Reihe Heute in 3000 Jahren leider vorzeitig beenden, da ich mich jetzt in die Sendepause begeben werde.

Aber keine Sorge, es geht ja weiter: In der Chronik und natürlich im Buch Die Orlasier selbst! Es gibt noch so viel zu entdecken, bis hier her haben wir erst das 3. Kapitel erreicht!

Nachrichten vom 5019-02-01

Die Pulsar erreicht Neuwasser

Die Pulsar hat heute das erste Ziel ihrer Forschung, den Planeten Neuwasser, erreicht. Kapitän Tetlar hat sich auf der Pulsar eingefunden und im Gespräch mit Kapitän Mesch seine bisherigen Forschungsergebnisse präsentiert. Demnach ist der Planet tatsächlich eine Kolonie antiker Orlasier und wurde hauptsächlich für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt. Schon jetzt hat Tetlars Mannschaft einige interessante Details zu den antiken Orlasiern zutage fördern können, jedoch vermutet der Kapitän, dass es noch weitere unterirdische Einrichtungen geben könnte, für sie seine Ausrüstung nicht ausreicht. Die Pulsar beginnt, den Planeten komplett zu erfassen und sucht vor allem nach Höhlen. Auf Weisung von Flottenadmiral Nadmis kehrt die Gruppe um Kapitän Tetlar in Kürze zurück nach Agcat.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Erral Derr entdeckte Neuwasser

Das Prophetum hat Kapitän Tetlar ganz bewusst ausgesucht und auf diese Mission schicken lassen: Bei dem Toach Tetlar konnte sich das Prophetum sicher sein, dass es mit den Ergebnissen der Erforschung sensibel umgeht und noch nichts an die Öffentlichkeit gerät. Das Prophetum hat bei der Beauftragung sogar Flottenadmiral Nadmis umgangen, der erst kurz vor Beginn der Mission erfuhr, wo die beiden Schiffe von Tetlar abgeblieben sind. Erral Derr hatte dem Prophetum selbst noch das Angebot unterbreitet, zur Kolonie der antiken Orlasier zurückzukehren und dort zu forschen, aber das Prophetum ließ Derr lieber verschwinden.