Wie eine neue Spezies entsteht

Heute möchte ich Dir erklären, wie bei mir eine neue Spezies entsteht.

fremde Spezies in anderen SciFi-Universen

eine neue Spezies entsteht

(DS9 Season 1 DVD special feature „Michael Westmore’s Aliens: Season One“) (c)Paramount Pictures and/or CBS Studios

Ich mag Star Trek, aber das, was mich wirklich daran gestört hat, ist die oftmals fehlende Varianz in den Ausprägungen der verschiedenen Spezies. Die meisten von ihnen sind humanoid, was für die Designer der Serie die Möglichkeit bereitet, alle Figuren durch menschliche Schauspieler besetzen zu können. Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo das bei Star Trek nicht der Fall ist, bei Star Wars sieht das da schon etwas anderes aus: Hier wurde aus dem Budgets für Kinofilme und nicht für Fernsehserien geschöpft und man hatte so mehr Freiheiten.

Mit Armatin entwerfe ich Geschichten, die gelesen werden. So kann ich meine Vorstellungskraft und auch die meiner Leser ausreizen und herausfordern, was mir einen wesentlich höheren Grad an Freiheit bei der Gestaltung von Wesen gibt. Und sollten meine Werke später einmal eine graphische Umsetzung erhalten, tut die aktuelle Computer- und Animationstechnik das Ihre dazu, um sogar Nyrwashiern einzigartiges Leben einzuhauchen.

1.) Prämissen schaffen

Am Anfang steht erst einmal die Überlegung: Welche Funktion soll die Spezies in meinem Universum übernehmen? Wie oft werde ich sie verwenden? Je häufiger ich eine Spezies verwenden möchte, desto aufwändiger sind die Überlegungen, um daraus ein rundes Konzept zu machen. Dann fange ich an, eine Umwelt zu schaffen, in denen die neuen Lebewesen existieren sollen. Zu Land in einer Wüste? Unter Wasser? In Felsspalten? Vielleicht sogar einfach All? Wenn ich das habe, geht es an die Biologie.

2.) Biologie entwerfen

Wie eine Spezies entsteht: Aaruu

Ein früher Entwurf eines Aaruu-Einzelwesens

Bei einigen meiner Spezies wie den Orlasiern wollte ich gerne ein komplett neue Biologie entwerfen, die mit Meschen nur wenig zu tun hat. An diesem Beispiel möchte ich zeigen, wie ich vorgegangen bin: Relativ schnell war mir klar, dass ich das übliche Prinzip der Zweigeschlechtlichkeit aufbrechen wollte und habe so insgesamt vier Geschlechter entworfen. Erst danach habe ich die Details einer Spezies entworfen, die keine Möglichkeit der optischen Wahrnehmung hat und sich von Schlamm ernährt. So kam ich auf Details wie einen Exodarm und den Schalltrichter.
Ich versuchte, mir das Leben als Orlasier – wie in diesem Beispiel – vorzustellen, oder auch als Mitglied einer jeden anderen Spezies. Was würde ich fühlen? Was würde ich sehen (außer natürlich im Fall der Orlasier)? Wie würde ich mich bewegen können? Was bekäme ich von meiner Umwelt mit? All diese Fragen beschäftigen mich in der Regel einige Tage, bevor ich mir über die Biologie einer Spezies im Klaren bin. Danach kann ich mit der schriftlichen Umsetzung beginnen und mich dem nächsten Thema widmen.

3.) soziale Interaktionen

Nachdem die Biologie einer Spezies entsteht, geht es daran, die Interaktionen zwischen den einzelnen Individuen zu bauen und danach eine Gesellschaft zu formen. Bei den Orlasiern wurde mir schnell klar, dass die Neutren, weil sie keinerlei reproduktive Verantwortung haben, die „Macher“ in der Gesellschaft sind, die nicht in den sonst echt engen Familienbanden verwurzelt sind. Daneben haben die Tragenden eine schützenswerte Position und keinerlei gesellschaftliche Stellung. Aus diesem Grund werden sie bei den konservativen Agcat-Orlasiern verstekt, während sie bei den fortschrittlicheren Neuorlasiern durchaus eine Funktion haben, die in unserer Gesellschaft der einer Mutter ähnlich ist.
Hier spiele ich dann einen ganzen Lebenszyklus eines der Wesen durch um zu sehen, wie sich soziale Interaktionen entwickeln. Das funktioniert nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip: Wenn ich in einer Sackgasse angekommen bin, die nicht funktioniert, gehe ich ein paar Schritte zurück und laufe noch mal mit neuen Parametern los. Bis es paßt.

4.) Interaktion in die Gemeinschaft

Dies ist der letzte Punkt der Entwicklung und geht vergleichsweise schnell. Wie kommt die neue Spezies – unter Berücksichtung der Vorgaben – mit den anderen Spezies der Gemeinschaft zurecht? Ich habe dafür ein Beziehungsdiagramm entwickelt, das Sympathien, Antipathien und Neutralität der Spezies untereinander aufzeigt. Es gibt keine Spezies, die nur Sympathien hat und keine, die nur auf Ablehnung stößt. Dazwischen ist alles möglich und ich versuche, in den Beziehungen Gleichmäßigkeiten und Symmetrien herzustellen.

5.) Namenskonzepte

Letzter Punkt sind die Namenskonzepte, die ich für (fast) alle Spezies entwickelt habe. Manchmal sind es nur so einfach Regeln wie bei den Toach, dass sich der erste und dritte Buchstabe im Namen gleichen müssen (Akarisa, Obokan, Eretras, als Ausnahme auch Chechtan), manche – wie die Namen der Travanen – sind von lateinischen Artbezeichnungen von Ameisen abgeleitet (wie zum Beispiel Pogonomyray, Pristonymus, Anomawilferty). Nicht immer kann man am Namen gleich auf die Spezies zurückschließen, vor allem, da ich keine gebräuchlichen Namen verwende, die man auch hierzulande kennt – mit Ausnahme der Antagonisten (Sarah King, William Canterbury, John Dee, etc.) und ihre Gegenspieler (Joshua Thyquist, Horatius Time, etc.)

Eine Spezies entsteht nicht an einem Tag: Natürlich sind solche Konzepte auch nach der Ausarbeitung nie statisch – ich habe zum Beispiel viel über die Toach gelernt, als ich die Kurzgeschichten „Technisch lebendig“ geschrieben habe. Mir ist in allem aber wichtig, die Spezies so rund zu machen, dass ihre Konzepte nur schwer zu hinterfragen sind und sich möglichst nicht widersprechen.

Das war ein kleiner Einblick, wie bei mir eine neue Spezies entsteht. In der nächsten Hintergrundbetrachtung werde ich Dir dann gerne erklären, wie ich meine Hauptcharactere entwerfe und wo die Konzepte für die Nebendarsteller herkommen.

Anhänge sind auch fertig!

Soeben habe ich auch die letzten Anhänge für Armatin – Die Auserwählten fertiggestellt und habe damit die eigentliche Textarbeit abgeschlossen. Bis ich jetzt am 19.03. die Texte von meinen Testlesern zurückerhalte und mich mit der letzten Überarbeitung befassen kann, habe ich grundsätzlich Zeit, mich mit dem nächsten großen Projekt zu befassen: Armatin – Die Bestimmung der Toach!

Vom Text und vom Konzept stehe ich für mein drittes Buch noch auf dem Stand von 2012. Zeit, das mal zu ändern!

Vier Drillinge

vier Drillinge„Vier Drillinge“ ist meine neueste Kurzgeschichte und heute erschienen. Wir befinden uns auf dem einstmals legendären Forschungsschiff Jenna Madd, auf dem auch schon Naï Migaschscher Kapitänin war. Allerdings sind die Zeiten der Forschung schon lange vorbei, die Gemeinschaft befindet sich im Krieg. Durch Zufall wird eine Entdeckung gemacht, die das Schicksal der Gemeinschaft entscheiden könnte.

„Vier Drillinge“ wird sicherlich mehr Fragen aufwerfen als beantworten, aber bietet schon einmal einen guten Überblick über die Atmosphäre von Armatin – Die Auserwählten, meinem nächsten Buch.

Vier meiner Leser konnten diese Geschichte schon vorab lesen und haben mir geholfen, letzte Fehler zu beseitigen – vielen Dank dafür!

Warum die Geschichte von ARMATIN in einem anderem Universum spielt

Hintergrund meiner Geschichten

In lockerer Folge möchte ich Dir gerne ein paar Fragen beantworten, die immer wieder auftauchen, wenn ich mich mit Lesern oder anderen Autoren über mein Werk unterhalte.

Spielt die Geschichte von Armatin in der Zukunft unserer Welt?

Als ich damals mit dem Schreiben angefangen habe, spielte die Geschichte tatsächlich noch auf unserer Welt und in unserer Zukunft. Schon damals habe ich erkannt, dass ich das selbe Problem wie STAR TREK bekommen würde, wenn ich die Geschichte zu nah an unsere eigene Zeit legen würde, weswegen ich sie in das Jahr 5019 gelegt habe. Ich entwickelte eine Chronologie von der aktuellen Zeit bis dorthin, mit technischen Entwicklungen, politischen und sozialen Errungenschaften und auch mit dem dritten Weltkrieg. Und da hatte ich mein erstes großes Problem: Wie sollte es nach dem dritten Weltkrieg weitergehen? Ich habe verschiedene Varianten durchgespielt und ausprobiert, habe aber keine Version gefunden, die mir vollends logisch erschien. Ich musste also mit der Geschichte umziehen.

Eine andere Welt oder ein anderes Universum?

Hintergrund

(c) NASA / Hubble

Die Überlegung nicht nur auf eine andere Welt umzuziehen sondern gleich in ein neues Universum lag da nicht mehr weit, denn in einem neuen Universum konnte ich auch gleich ein zweites Problem lösen: Die Physik! Ich hatte – wie viele meiner Kollegen auch – das Problem mit der Lichtgeschwindigkeit. Die Physik in einem anderen Universum einfach auf meine Bedürfnisse zuschneiden zu können, war die einfachste Lösung. Auf diese Weise bin ich so nah an unserem Universum dran wie ich will und so weit weg wie ich muß, das alles funktioniert.

Wie kommt man auf den Namen Armatin?
Dieser Name war wirklich eine Eingebung. Er war plötzlich in meinem Kopf und ging einfach nicht mehr weg. Mir war auch vollkommen klar, das der Planet, auf dem die Menschen leben, so heißen soll. Erst viel später bin ich drauf gekommen, warum, aber das ist eine andere Geschichte.

Warum gibt es in Deinem Universum Menschen wie uns?
Ich brauche in der Geschichte selbst eine Art Anker, mit dem ich mich identifizieren kann. Auch meine Leser brauchen ein Element, mit dem sie sich gleich identifizieren können und an dem sie sich festhalten können. Daher die Menschen. Das macht mir einfacher, mich selbst auch mit in die Geschichte einfließen zu lassen. Der Archivar, zum Beispiel, hat einige Wesenseigenschaften von mir. Und er mag wandern! Und außerdem: Wenn es in diesem Universum einen Gott gibt, dann sollte es auch Menschen geben!

In der nächten Hintergrund-Abhandlung erkläre ich dann, wie ich die einzelnen Spezies entwickelt habe.

 

„Armatin – Die Auserwählten“: Auslieferung an die Testleser

Heute bin ich soweit, dass ich die Textversion von Armatin – Die Auserwählten an meine Testleser ausliefern kann. Viele Wochen Arbeit liegen hinter mir, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.Ich hoffe, meinen Testlesern ergeht es ebenso.

Im nächsten Schritt werde ich die Anhänge für das Buch erstellen und auch noch ein oder zwei Kurzgeschichten, bevor ich mich auf die finale Überarbeitung konzentriere, in die die Anmerkungen meiner vier geschätzten Testleser einfließen werden. Und dann wirst auch Du als mein Leser endlich erfahren, wie die Geschichte weitergeht.

Auf zu neuen Enden

Aktuell stecke ich in der letzten Überarbeitung von Armatin – Die Auserwählten, bevor der Text an meine Testleser gehen soll. Ich hatte den Text in einem ersten Durchlauf bis in den Herbst des letzten Jahres soweit schon zusammengestellt, das ich zufrieden war, aber jetzt bin ich wieder beim Endkampf im 19. Kapitel angekommen und nichts scheint mehr zu passen: Der Text wirkt wie aus der Version von 2012 und ist bei weitem nicht so rund, wie ich ihn mir vorstelle.
Daher habe ich meinen ganzen Vorsprung vor meinem eigenen Zeitplan investiert, um das 19. Kapitel neu zu gestalten. Ich habe fast jede Szene auseinandergerissen und neu geschrieben und auch einige komplett neue Passagen angefügt. Ich habe das anschließende 20. Kapitel (das letzte im Buch) weiter gestrafft und aus dem 19. Kapitel eine Kurzgeschichte herausgelöst, die ich präsentieren werde, sobald das Buch an die Testleser gegangen ist. Jetzt muss ich nur noch einmal durch den Text durchgehen und die Kanten rundfeilen, dann habe ich das Buch fast durch.

Neben meinen Bemühungen an „Die Auserwählten“ mache ich zur Zeit auch Termine in Science-Fiction Kreisen. Mehr dazu findest Du in Kürze auf der Seite Termine.

Jahresrückblick 2016

Schon wieder ist ein Jahr um, es verging wie im Fluge und es ist Einiges passiert! Gemeinsam mit Dir möchte ich gerne noch einmal zu den wichtigsten Stationen zurückblicken:

Armatin – Die Orlasier

Cover A7 2016Jahresrückblick 2016Nach dem verpatzten Start mit der eBook-Variante mit einem Kleinverlag im Jahr 2015 hatte ich zunächst nicht den Mut, mein eigenes Buch als Selbstverleger noch ein weiteres Mal auf den Weg zu bringen, aber der Zuspruch einiger Leser, meiner Freunde und meiner Familie brachten mir schnell meine Selbstsicherheit in diesem Punkt zurück. Und siehe da: Am 16.01.2016 konnte ich eine neue Version des Buchs vorstellen – komplett überarbeitet, viele Fehler aus dem Verlags-Korrektorat entfernt, eine Szene (nach der notwendigen Anpassung auf das Cover der Verlagsversion) wieder in die Ursprungskonfiguration zurückgedreht.

Und das ganze nicht nur als eBook (was meiner Meinung nach immer nur ein halbes Buch ist) sondern auch im Print! Erst, als ich das Buch in Händen halten konnte, fühlte ich mich als einer, der Bücher schreibt. Und dieses Gefühl hat sich bis heute gehalten.

Im Laufe des Jahres gab es am Buch noch zwei Mal kleinere Überarbeitungen, in denen Fehler entfernt wurden, die mir aufmerksame Leser gemeldet hatten (oder die ich selbst noch gefunden habe). Seit August steht das Buch unverändert mit meinem selbst gestalteten Cover, das bewußt als „Understatement“ angelegt ist. Und wie mir mitgeteilt wurde, ist mein Buch – da es als Papierbuch erst 2016 erschienen ist – sogar noch für den Deutschen Science-Fiction Preis relevant. Da kommt also 2017 vielleicht noch etwas auf Armatin zu…

Armatin – Die Auserwählten

Der zweite Teil der „Neue Gemeinschaft“-Trilogie war mein Hauptarbeitsfeld in diesem Jahr. Wenn alles gut geht (und davon gehe ich derzeit stark aus) wird das Buch entweder im Sommer, spätestens aber zur BuCon im Herbst erscheinen. Aktuell bin ich in der letzten Überarbeitung der Rohtextversion, die danach zu meinen vier Testlesern gehen wird. Die aktuelle Überarbeitung hat dem Text, den ich bereits 2012 das erste Mal komplett fertiggestellt hatte, sehr gut getan. Es sind einige neue Szenen dazugekommen und störendes Beiwerk ist aus der Geschichte geflogen. Ein paar der Elemente, die den Fluss im Buch gestört haben, habe ich als Kurzgeschichte adaptiert. Die Kurzgeschichten „Hintertüren“ und „Für den demokratischen Wandel“ sind zwei dieser Geschichten, es gibt noch mehr, die sind aber zur Zeit nicht veröffentlicht, da sie Inhalte aus dem Buch vorwegnehmen würden.

Zu viel will ich Dir aus dem Buch noch nicht verraten, nur soviel: Es wird endlich aufgedeckt, wer oder was die Fenor wirklich sind und die Gemeinschaft ist am Ende des Buchs nicht mehr dieselbe, die Du aus „Die Orlasier“ kennst.

Kurzgeschichtensammlung

2015 hatte ich als Probeballon ein eBook mit Kurzgeschichten veröffentlicht, um einmal zu sehen, wie so eine Veröffentlichung funktioniert. Diese Veröffentlichung habe ich dieses Jahr zurückgezogen, da ich alle meine Kurzgeschichten kostenlos zur Verfügung stellen wollte. Seitdem sind auch die vier Geschichten „technisch lebendig, Teil 2“, „Die Helden von Rossminterolta“, „Menschen und andere Überraschungen“ und „Antigravitonen“ für alle kostenlos erhältlich. Folgerichtig kann man jetzt einen Sammelband kostenlos von meiner Webseite herunterladen, als .pdf und als .epub. Und für Liebhaber gibt es das Buch auch als limitierte Auflage von nur 24 Stück auch als Taschenbuch zum Selbstkostenpreis. Ein paar Exemplare habe ich sogar noch, die ich auch gerne signiert versende…

Wenn ich wieder genügend neue Kurzgeschichten zusammenhabe, wird es einen neuen Band geben. Bis dahin kannst Du Dir die einzelnen Geschichten selbstverständlich weiterhin von meiner Seite laden. Und damit kommen wir zum nächsten Thema:

Kurzgeschichten

Dieses Jahr sind „nur“ vier Kurzgeschichten entstanden, insgesamt gibt es jetzt ganze 25 kostenlose Kurzgeschichten!

In „Hintertüren“ bringe ich Dich bis in die Vorhalle zum Präsidenten Armatins. Achte mal besonders auf die Vasen, die wirst du in „Die Auserwählten“ wiederfinden.

Clue Writing„Freitag“ ist meine dritte und letzte Kurzgeschichte, die ich mit dem Kurzgeschichtenblog Clue Writing gemacht habe. Sie ist aktuell eine meiner Lieblingsgeschichten, denn ich habe dafür ein ganzes Ökosystem entworfen – aus diesem Grund hoffe ich, später noch mehr Kurzgeschichten auf diesem Planeten zu schreiben.

„Rettungskapseln“ ist eine Technikstudie: Wie bekomme ich die Leute schnellstmöglich von einem Raumschiff? Auf der Esnostra Express hätte es fast geklappt…

Und schließlich „Verschollen im Nebelgebirge„, die Gewinnerkurzgeschichte aus der Umfrage: Lerne die ersten Rhloa kennen, die nach Armatin gereist sind. Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer wollten gerne diese Geschichte einer Bergwanderung lesen.

BuCon

ILLU_Drache_500pxAuch in diesem Jahr bin ich wieder auf der BuCon gewesen, dieses Jahr allerdings nur als Gast. Ich habe die Zeit genutzt, um mich dieses Jahr auch einmal in Lesungen anderer Autoren zu setzen und über den eigenen Tellerrand hinauszusehen. Natürlich habe ich auch wieder Verlage angesprochen, denn so ganz wollte ich die Hoffnung noch nicht aufgeben, mit einem starken Partner an der Seite mehr aus Armatin zu machen. Ich habe mich mit Kollegen und Lesern unterhalten können und ganz nebenbei auch noch das eine oder andere Buch verkauft. Wie immer habe ich viel zu wenig Fotos gemacht. Nächstes Jahr werde ich wohl wieder teilenehmen und vielleicht wieder mit einem eigenen Stand und einer Buchlesung aktiv werden. Auf der Webseite gibt es seit Kurzem auch eine Seite mit den Terminen. Vielleicht sehen wir uns ja auch einmal persönlich auf der einen der anderen Phantastik-Veranstaltung.

und sonst…

Zeit war in diesem Jahr ein Spagat, eine neue Arbeitsstelle fordert mich (was gut ist und Spaß macht), die Familie natürlich auch (obwohl meine Frau mich auch immer wieder für meine Autorenarbeit freistellt) und trotzdem komme ich im Text gut voran.

Analyse war das Thema im Jahr 2016. Ich wollte für mich herausfinden, was funktioniert und was nicht. Ich habe als Ergebnis ein paar Internetexperimente abgebrochen, zum Beispiel die Google+ und die Tumblr-Seite von Armatin. Ich habe auch ein paar Arbeitsmethodiken zurückgelassen, die nicht den gewünschten Effekt brachten. Ich traue mich auch wieder mehr so zu schreiben, wie ich es selbst will. Und ich jage nicht mehr jeder Statistik hinterher und vergleiche mich auch nicht mehr mit anderen Autoren. Für mich steht die Geschichte und das Schreiben wieder im Vordergrund.

Im kommenden Jahr will ich mich wieder mehr auf meine Webseite, auf Facebook und auf Twitter konzentrieren. Neben der Arbeit an den Büchern und an möglichen Kurzgeschichten will ich auch die Chronik von Armatin weiterbringen, die ich in diesem Jahr erstmals öffentlich gemacht habe. Mein Ziel ist es, Dir als meinem Leser ein rundes Universum anzubieten, in dem es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Für Dich und auch für mich…

Vielleicht willst Du Dich (sofern noch nicht geschehen) auch im Armatin-Rundschreiben registrieren. Für das nächste Jahr erwartet die Rundschreibenabonnenten noc

Alles in allem…

20121229-102413.jpgEs war ein sehr Jahr für Armatin, und ich werde alles dafür tun, dass 2017 sogar noch besser wird.

Ich wünsche Dir frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr! Ich danke Gott, dem Herrn, für alle Inspiration, für alle Bewahrung (im kreativen Bereich und auch überall sonst) und für die Lust am Schreiben!

Bis nächstes Jahr!

Dein Mathias

Verschollen im Nebelgebirge

Zunächst möchte ich Dir frohe und gesegnete Weihnachten wünschen! Ich wünsche Dir, dass Du reicher beschenkt wirst als mit den Gaben, die man kaufen kann, dass Dein Herz offener ist, als Du es je für möglich gehalten hast und dass Dein Blick für das Wesentliche im Leben so scharf ist wie der Blick eines Rhloa in der Höhe!

Ich freue mich sehr, Dir heute, am ersten Weihnachtsfeiertag, meine 25. kostenlose Science-Fiction Kurzgeschichte aus dem Armatin-Universum vorstellen zu können:

Verschollen im Nebelgebirge

Verschollen im NebelgebirgeDiese Geschichte führt Dich wieder nach Armatin, auf den größten Kontinenten Versestra, der sich östlich an Esnostra anschließt. Sie spielt  irgendwo im 47. oder 48. Jahrhundert, in einer Zeit, in der viele Menschen schon nach den Sternen greifen. Aber eben nicht alle. Für viele Menschen ist die Heimat noch attraktiver als die Weite des Alls und die hiesige Natur wichtiger als fremde Wesen im Universum. Natem gehört zu diesen Menschen. Und obwohl sein Großvater ein raumfahrender Forscher ist, will er es seinem Vater gleichtun und über das Nebelgebirge klettern. Dort gibt es einfachere und weniger einfachere Wege, und jetzt stell Dir mal vor, welchen Weg Du wohl wählen würdest, wenn Du als junger Mann (oder junge Frau) gerade deinen Schulabschluss gemacht hast und als nächstes eine Ausbildung vor Dir liegt.

Folge Natem ins Nebelgebirge und genieße die Aussicht!

und gewonnen hat…

Bis um Mitternacht lief noch die Umfrage für die letzte Kurzgeschichte des Jahres, die am 25.12. erscheinen wird. Ihr habt Euch entschieden! Gewonnen hat…

gewonnen: "verschollen im Nebelgebirge"Die neue Kurzgeschichte, die gleichzeitig die 25. Geschichte in der Armatin-Reihe ist, wird „verschollen im Nebelgebirge“ sein. Dieses Gebirge liegt auf dem Kontinenten Versestra auf Armatin im Land Blancomontia. Die Geschichte wird irgendwo nach dem Jahr 4500 spielen, als die Rhloa zwar schon entdeckt waren, aber noch nicht der Gemeinschaft angehörten. Und obwohl die Geschichte mitten im Doldus(1) spielt, solltest Du Dich warm anziehen!

Von den anderen Geschichten werden auch noch weitere erscheinen, wenn ich nächstes Jahr wieder Zeit habe, folgen weitere. Es wird auch eine Geschichte aus dem Raumhafen von Aratis geben – einem der größten Raumhäfen in der ganzen Gemeinschaft! Vielen Dank an der Stelle nochmal an Reimund für die Inspiration!