Endspurt mit Orlasiern

EndspurtEndspurt für die neue Veröffentlichung: Die Überarbeitung des Texts kommt gut voran: Ich komme jetzt wieder in den Endkampf. Mit etwas Glück kann ich die Textarbeit am Buch dieses Jahr noch abschließen, im Januar geht es dann in Satz und Layout für das eBook und die Printversion. Wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, kann ich schon Anfang Januar das Buch neu veröffentlichen und habe dann mein Ziel erreicht.

Ich wünsche Dir einen guten und gesegneten Start ins neue Jahr! Es wird für mich ein Jahr sein, in dem vieles neu ist und auch für Armatin erwarte ich einige gute Neuigkeiten. Wir sehen uns 2016!

Dein Mathias

Jahresrückblick 2015

Ein sehr bewegtes Jahr 27 meiner kreativen Arbeit kommt zu einem Ende, wie auch letztes Jahr möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mit Dir zusammen noch einmal zurückzusehen, was alles passiert ist. Und das war dieses Mal eine ganze Menge!

Kurzgeschichtensammlung, Band 1

Armatin Buchcover eBook2015 begann mit der Veröffentlichung meines ersten im Handel erhältlichen Buchs: Der Kurzgeschichtensammlung, in der ich neben schon bekannten Geschichten vier weitere veröffentlicht habe, die bisher noch nirgends zu lesen waren – und die es auch nirgends anders zu lesen geben wird. Der kommerzielle Erfolg hält sich sehr in Grenzen, aber es ging mir eher darum, schon einmal ein Referenzbuch zu haben und ein Werk mit einer ISBN mein eigenen nennen zu dürfen. Nach einem anfänglich guten Start „dümpelte“ das Buch immer mal wieder vor sich hin, um dann in einer Woche wieder ein paar Exemplare auf einmal zu verbreiten. Für 2016 ist erst einmal kein Band 2 über den offiziellen Handel und in Verbindung mit Books on Demand geplant, das könnte aber im Jahr darauf durchaus passieren.

Kurzgeschichten

Clue WritingIn diesem Jahr sind sogar zehn Kurzgeschichten entstanden, von denen vier allerdings exklusiv im eBook zu finden sind, eine weitere erhält man nur per Mail, wenn man sie anfordert, eine (Pogonomyrax) ist in Zusammenarbeit mit dem Kurzgeschichtenblog Clue Writing entstanden, wie im Jahr zuvor schon „Bitte Warten!“. weiterlesen …

Die Orlasier: Neustart

Seit heute ist „Armatin – Die Orlasier“ nicht mehr im Onlinehandel erhältlich – die Kooperation mit SadWolf ist ausgelaufen. Trotzdem wird die Geschichte nicht vom Markt verschwinden. Also, wenn Du „Die Orlasier“ noch nicht hast, dann bleibe geduldig, schreib‘ Dich in den Verteiler für das Rundschreiben ein und lasse Dich überraschen, was passiert.

Ich verschwinde dann und gehe ich mal wieder arbeiten.

Bis bald!

Spezies: Aaruu

Die Aaruu sind mit Sicherheit die rätselhafteste Spezies in der Gemeinschaft. Nur sehr selten beteiligen sie sich an gemeinsamen Aktionen oder treten überhaupt in Erscheinung. Im Jahr 5019 ist man sich nicht einmal sicher, ob man die Aaruu richtig verstanden hat, als sie damals der Gemeinschaft beigetreten sind. In der Regel kommunizieren Aaruu telepathisch mit ihren Gesprächspartnern, sie können aber auch Geräusche erzeugen, indem sie ihre Panzer aneinander reiben und so jede mögliche Sprache simulieren. Trotz der vielen Möglichkeiten, die die Aaruu zur Kommunikation haben, sind sie in der Regel nicht klar zu verstehen. Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, einen Aaruu zu einem klaren Ja oder Nein zu bewegen …

Äußerlich lassen sie sich am ehesten als eine Wolke von nicht einmal zwei Millimeter kleinen Einzellebewesen beschreiben, die Ähnlichkeit mit kleinen, schwebenden Krebsen haben. Die Wolken haben unterschiedliche Größen, oft passen sie sich aber in etwa den Größen der Lebewesen an, mit denen sie gerade zu tun haben. Sie haben allerdings weder Flügel noch sonst eine offensichtliche Einrichtung, die sie zum Schweben befähigt. In einer Wolke sind viele Tausende dieser kleinen Elemente versammelt, die sich wie ein Schwarm fortbewegen. Treffen sich zwei Schwärme, gibt es einen regen Austausch zwischen den einzelnen Einzellebewesen. Auch aufgrund dieser Tatsache sind sich die Wissenschaftler der Gemeinschaft nicht sicher, was als ein Aaruu zu definieren ist: Die einzelnen kleinen Lebewesen, die Gruppen (die sich hin und wieder auch zu teilen scheinen) oder gar die Gesamtheit aller Aaruu.

Über ihre Geschlechteraufteilung, Fortpflanzung, Nahrung und Lebensdauer ist nichts bekannt. Wohl scheinen die Einzellebewesen eine endliche Lebensdauer zu haben und hin und wieder findet man abgestorbene oder verlassene Panzer am Boden liegend. Auch über einen Heimatplaneten oder überhaupt planetaren Siedlungen ist nichts bekannt.

Referenzen

Kurzgeschichte Heimaturlaub

Spezies: Fenor

Über die Fenor weiß man im Jahr 5019 so gut wie nichts. Nur ihre Raumschiffe hat man bislang gesehen. Fieberhaft wird versucht, DNA-Reste oder auch ganze Exemplare gefangen zu nehmen, aber die Fenor vernichten sich lieber selbst, als sich gefangen nehmen zu lassen. Dass es sich bei den Fenor aber um eine biologische Spezies handeln muss, scheint gesichertes Wissen zu sein: Sie brauchen Sauerstoff und Wasser, um zu überleben. Eventuell handelt es sich bei dieser Spezies auch um eine Gruppe von verschiedenen Völkern, da die Beschreibungen, die man über sie aus Kämpfen hat, auf unterschiedliche Größen und Anzahlen an Gliedmaßen schließen lässt. Sogar die Beschreibungen der Toach, die in allem recht objektiv sind, weisen auf verschiedenen Körperbau bei den Fenor hin.

Referenzen

Armatin – Die Orlasier
Armatin – Die Auserwählten

Hinweis: In „Armatin – Die Auserwählten“ werden sie gut und ausführlich beschrieben. Leider kann ich diese Informationen hier nicht öffentlich machen, da sonst die Geschichte nicht mehr funktioniert. Ich bitte daher um Dein Verständnis, dass diese Spezies auch in der nächsten Zeit nicht weiter beschrieben werden. Wenn dich Dieses Volk interessiert, empfehle ich, auf das Erscheinen von „Die Auserwählten“ zu warten.

Spezies: Dijyu

Die von Odijyon stammenden Dijyu sind zweigeschlechtliche Lebendgebärer, die in der Regel in großen Familienverbänden zusammenleben. Ihre Lebenserwartung beträgt rund 150 Jahre.

Erwachsene Dijyu sind zwischen einem Meter vierzig und einem Meter sechzig groß, haben einen gedrungenen Körperbau, zwei kurze, stämmige Beine mit tellerförmigen Füßen und lange, dürre Arme sowie lange Hände mit je vier Fingern. Ihr Kopf, der auf einem gedrungenen Hals sitzt, ist flach und tellerförmig. Sie atmen durch den Mund, ihre großen, hervortretenden Augen liegen an den Seiten ihres Kopfes und ermöglichen ihnen ein großes Gesichtsfeld. Diese Lebensform ist haarlos. Männer und Frauen kann man in der Regel nur an der Kleidung unterscheiden, die sie über ihrer braunen Lederhaut tragen. Ihre Sprache besteht aus röhrenden Lauten, deren schnelle Wechsel Worte modulieren. Dijyu sprechen sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen.

Mit den Liverali verbindet die Dijyu eine wechselhafte Geschichte von Kooperationen und Krieg. In kooperativen Zeiten konnte das Volk seine Kunstfertigkeit ausspielen und in Kriegszeiten lernten sie einen gewissen Pragmatismus und Genügsamkeit. Die Dijyu gelten als emotional ausgeglichen und friedliebend, bei Angriffen auf die Familie üben vor allem die bedeutenden Männer im Namen der ganzen Sippe Rache, was zur Eskalation der Kriege gegen die Liverali beigetragen hat.

Referenzen

Armatin – Die Auserwählten

Spezies: Travanen

Die von Formide stammenden Travanen sind eine insektoide Spezies, die in Völkern zusammenlebt. Ein Volk besteht aus den intelligenten Königinnen, Legeköniginnen, Generälen (männliche Neutren) und Verwalterinnen (weibliche Neutren), sowie den ohne eigenes höheres Bewusstsein ausgestatteten Soldaten, Arbeitern und Brutpflegerinnen. Zu bestimmten Zeiten gehören zu einem Volk auch Männchen, die nach der Begattung der Legeköniginnen wieder getötet werden.

Die einzelnen Geschlechter haben unterschiedliche Körpergrößen. Die Königinnen sind bis zu drei Meter groß, Legeweibchen können noch bedeutend größere Maße erreichen (vor allem der Fortpflanzungsapparat). Arbeiter und Soldaten haben in der Regel Größen knapp über zwei Meter. Sie haben zwei Beine und vier Arme mit Klauenhänden und einen segmentierten Leib mit einem Exopanzer.

Die Lebensdauer von Königinnen beträgt bis zu 50 Jahren, die Lebensdauer von Arbeitern und Soldaten beträgt selten mehr als 7 Jahre. Untereinander kommunizieren die Travanen mit chemischen Botenstoffen, intelligente Individuen haben darüber hinaus die Möglichkeit, verbal zu kommunizieren. Generäle und Verwalterinnen kontrollieren ihre Untergebenen auch auf telepathischem Wege.

Ein Travanenvolk besteht aus mindestens etwa 1000 Individuen bis hin zu mehreren Millionen im Volk der Kaiserin auf Formide. Die Völker sind zum Teil stark auf einzelne Aufgaben spezialisiert, die Prägung wird von der jeweiligen Königin gestaltet.

Der Legende nach, war Kaiserin Pogonomyrax die erste Königin mit höherem Bewusstsein, die Frieden zwischen den bis dahin zumeist verfeindeten Völkern gestiftet hat. Sie hat auch die Freundschaft mit den Rhloa begründet, die zu ihrer Zeit auch nach Formide gekommen sind.

Referenzen

Armatin – Die Auserwählten
Kurzgeschichte „Pogonomyrax

Spezies: Rhloa

Die zweigeschlechtlichen Rhloa sind geflügelte Lebendgebärer. Mit einer durchschnittlichen Lebensspanne von 400 Jahren gehören sie zu den langlebigeren Spezies der Gemeinschaft. Bewegen sich die Rhloa auf vier Beinen, haben sie eine Schulterhöhe von einem Meter achtzig, wenn sie sich auf den Hinterbeinen aufrichten und die Vorderbeine als Arme verwenden, haben sie eine Größe von vier Metern. Am ehesten lassen sie sich mit den Raubtieren der Menschen auf Armatin vergleichen, da sie sich ebenfalls ausschließlich von rohem Fleisch ernähren. Ihr Kopf erinnert an den eines Raubvogels, doch statt eines Schnabels haben sie eine langgezogene Schnauze mit großen Reißzähnen, die sie in der Regel im Maul verstecken. Ihr ganzer Körper wird von einem kurzen, weichen Pelz bedeckt, der sandfarben ist. Auf ihrem Rücken tragen sie große Flügel, die sie meist gefaltet tragen und Spannweiten bis zu acht Metern erreichen. Die Flügel sind mit langen, halbtransparenten Hautschuppen besetzt, die einen guten Luftwiderstand bei gleichzeitig geringem Gewicht geben.
Die Rhloa unterhalten sich untereinander mit gutturalen, knurrenden Lauten, die kein anderes Wesen der Gemeinschaft reproduzieren kann. Obwohl sie ausgezeichnete Kämpfer sind betrachten sie die kleineren und jüngeren Spezies, insbesondere die Travanen als Schutzbefohlene und kümmern sich um sie. Die Rhloa haben einen tiefes Verständnis von Ehre und Hingabe und opfern sich für ihre Ziele auf, wenn es sein muss.

Referenzen

Kurzgeschichte „Pogonomyrax“ (Erwähnung)
Kurzgeschichte „Die Augen der Anderen“ (Erwähnung)

Nur keine Panik!

Weiter im Text: Ich möchte mich jetzt nicht lange damit aufhalten, zurückzublicken und was-wäre-wenn-Fragen zu stellen. Statt dessen möchte ich jetzt lieber weitermachen und Dir neue Inhalte präsentieren!

Deswegen kommen heute und in den nächsten Tagen die letzten Spezies aus dem Armatin-Universum für das Lexikon, ich fange mit den Rhloa an, der größten biologischen Spezies, die ich bisher entworfen habe. Diese Texte stammen übrigens aus dem Anhang von Armatin – Die Orlasier und werden auch in den beiden nachfolgenden Büchern zu finden sein – entsprechend angepasst, da man im nächsten Buch, Armatin – Die Auserwählten, das Geheimnis der Fenor erfährt.

Esnostra weißAußerdem werden heute die restlichen Kurzgeschichten auf „Esnostra“ umgestellt, damit die Einheitlichkeit wieder gegeben ist. Es sind auch neue (größtenteils kostenlose) Kurzgeschichtensammlungen geplant, über die ich gerne in Kürze informieren werde.

Natürlich mache ich mir auch gerade mit Hochdruck Gedanken über die Zukunft von Armatin – Die Orlasier. Mein Ziel ist natürlich, Dir das Buch so bald als möglich wieder zur Verfügung zu stellen. Idealerweise auch als gedruckte Form. Doch dazu muss ich zuerst noch ein neues Cover erstellen (lassen) und ich möchte den Text überarbeiten, da er noch einige Schwächen aufweist. Also auch hier: Weiter im Text!
Falls Du das Buch schon gekauft hast und Dich jetzt ärgerst, da Du lieber die neue Version haben möchtest, so lass Dir gesagt sein, dass ich auch da an einer Lösung arbeite.

Und jetzt genug der Information, die Arbeit wartet!

Ich wünsche Dir eine schöne Vorweihnachtszeit!

Dein Mathias

Kooperationsende mit SadWolf

Zu meinem Bedauern muss ich Dir mitteilen, dass ich die Zusammenarbeit mit dem SadWolf-Verlag nicht mehr fortsetzten werde. In der kurzen Phase, seit mein Debutbuch veröffentlicht wurde, haben sich zu viele unterschiedliche Ansichten in der Methode der Zusammenarbeit aufgetan, als dass wir einfach so weiter machen könnten. Das ist schade, aber leider ist die einzige richtige Konsequenz daraus, getrennte Wege zu gehen. Ich werde auch nicht auf Details eingehen, die zu meinem Entschluss geführt haben. Letztenendes danke ich SadWolf dafür, dass sie die Ersten waren, die eine Veröffentlichung des Buchs gemacht haben und damit an mich und das Werk geglaubt haben.

Ich wünsche dem SadWolf Verlag alles Gute für die Zukunft! Sie haben die richtigen Ziele vor Augen.

Umgekehrt bedeutet das aber auch, das mein Debutbuch „Armatin – Die Orlasier“ erst einmal nicht mehr im Handel erhältlich sein wird. Auch die bisherigen ISBN werden nicht mehr funktionieren und ich habe auch keine Rechte mehr am Cover des Buchs, weswegen ich hier auf der Webseite eine vorherige Version verwende, die ich selbst erstellt habe. Ich arbeite zur Zeit mit Hochdruck an einer Lösung für dieses Problem und bitte Dich da um ein wenig Geduld. Sicher ist: „Die Orlasier“ werden wiederkommen. Überarbeitet wahrscheinlich, als eBook und als gedrucktes Buch. Trage Dich doch bitte im Rundschreiben ein, damit Du zu den ersten gehörst, die über die neue Lösung informiert werden.

Außerdem werden erst einmal nicht mehr alle Bereiche dieser Webseite verfügbar sein, da ich einige Informationen überprüfen, anpassen und aktualisieren muss. Aber keine Sorge: Das ändert sich bald wieder und Du kannst wieder auf alle Inhalte zugreifen.

Auch, wenn die nächste Zeit sicherlich anstrengend sein wird, gehe ich weiterhin zuversichtlich in die Zukunft!

Dein Mathias