Ablenkungsmanöver

Immer wieder werde ich Opfer gezielter Ablenkungsmanöver

In der letzten Zeit hat meine Produktivität im kreativen Umfeld stark gelitten und ich kann diese Tatsache nicht nur damit begründen, dass mich Beruf und Familie so stark in Anspruch nehmen würden. Ich muss mir selbst eingestehen, dass ich mich selbst zu sehr ablenken lasse, vor allem durch das Internet und dort genauer durch Facebook und andere soziale Medien, in denen ich unterwegs bin.

Ablenkungsmanöver FacebookSicherlich ist es nicht verkehrt, sich immer mal wieder auch mit anderen Autoren zu vergleichen oder sich gemeinsam mit anderen über deren Erfolge zu freuen. Stöbern kann auch die Phantasie anregen und den Horizont erweitern. Manchmal macht es auch einfach Spaß, sich die witzigen Randbemerkungen anzusehen, oder wenn Autoren immer wieder nach dem selben Muster dem Leser in Erinnerung rufen, dass sie noch da sind: „Moin, ihr Schätze!“ Auch davon kann man sicherlich lernen.

Dann lasse ich mich wieder von den ganzen Shitstorms, dem rauen Ton im Internet, der Feindlichkeit gegen so ziemlich jede Randgruppe und Kommentaren Einzelner (die nicht mal gegen mich gerichtet sind, aber eine geistige Grundhaltung offenbaren, die mich einfach sehr traurig macht) runterziehen und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich mich frage, ob ich den ganzen Kram mit Facebook noch weitermachen soll. Zugegeben, es sind nicht alle so und ich habe bei Facebook auch wundervolle Menschen kennengelernt, auf die ich sonst nie getroffen wäre. Es ist also nicht alles schlecht.Was jedoch bei mir bleibt ist ein schales Gefühl. Und trotzdem gehe ich jeden Tag und immer wieder auf die betreffenden Seiten.

Das schlimme daran ist: Ich bin es selbst schuld!

Aber wenn morgens mein erster Blick auf den Computer und die Nachrichten aus dem blauen F fallen (noch bevor ich mir meinen ersten Tee des Tages gemacht habe!), dann läuft meiner Meinung nach was schief. Ich verliere mich bisweilen im Internet und das ist dann die Zeit, die ich nicht mehr habe, um meine Geschichten zu verfassen. Oder auch die Motivation, die dann verloren geht. Also stricke ich meine Prioritäten etwas um.

Warum ich Dir das erzähle? Weil es auch Auswirkungen auf Dich hat! Ich werde mich in Zukunft viel weniger auf Facebook blicken lassen und dafür meinen Fortschritt wieder eher hier in meinem eigenen Blog beschreiben. Natürlich werde ich meine Beiträge auch weiterhin auf Facebook & Co. verlinken, aber: Die Musik spielt wieder mehr hier und vor allem in meinen Büchern!

In diesem Sinne gehe ich wieder an die Arbeit.

Die BuCon 2017 – Standortsbericht

Dieses Jahr hatte ich das Glück, einen eigenen Tisch auf der BuCon 2017 zu ergattern. Da ich aber alleine unterwegs war in diesem Jahr hatte ich leider kaum Gelegenheit, mich ins Getümmel zu stürzen und alle anderen Stände zu besuchen. Daher berichte ich dieses Jahr von der Buchmesse Convention von (fast) einem einzigen Standort aus.

Roger Murmann’s BuCon-Mobil gleich vor der Tür

Gleich vor der Tür wurde ich von Roger’s BuCon-Mobil begrüßt das auch allen Gästen unmißverständlich zeigt, dass sie an der richtigen Adresse gelandet sind. Da ich allerdings ein paar Kisten mit Material dabei hatte, war ich auch schnell drinnen und konnte im Foyer meinen Stand aufbauen. Die Organisation war prima, mir wurde gleich geholfen und Strom hatte ich auch ab dem ersten Moment.

BuCon 2017 - Die SciFi Front

Die SciFi-Front der BuCon: Die Tische des Wurdack-Verlags und mein eigener Tisch

BuCon 2017 kurz vor Beginn

BuCon 2017, kurz vor 10 Uhr. Die ersten Gäste stehen schon an

Ich hatte das große Glück, dieses Jahr meinen Stand neben dem Wurdack-Verlag aufbauen zu können. Damit haben wir eine breite „SciFi-Front“ geschaffen, wie ich sie im Saal nicht mehr wiedergefunden habe. Durch meine freundlichen Nachbarn haben sich auch viele Leser und Autorenkollegen auch an meinem Tisch eingefunden. Der Kontakt zu Ernst und seiner Frau war sehr nett und ich habe dabei auch einiges gelernt. Der Standort draußen im Foyer war über den Tag nicht so laut und überlaufen wie die Gänge im Saal, wodurch ich Gelegenheit bekommen habe, mich mit Lesern, Kollegen und Verlegern ausführlicher zu unterhalten. Ich habe mich gefreut, Leute persönlich kennenzulernen, die ich zuletzt nur als digitale Bekanntschaften hatte.

Neben dem ganzen Spaß den ich mit den Besuchern an meinem Tisch hatte, habe ich auch ein paar Bücher verkauft und zum Teil auch Widmungen hineingeschrieben. Für den Podcast von Der Telestammtisch habe ich ein kurzes Interview gegeben, das im November erscheinen wird. Große und kleine Kinder haben sich über die Gummibärchen gefreut, die Lesezeichen und Leseproben sind auch gerne genommen worden und ich hoffe, viele Leute kommen dadurch auf meine Bücher und die Kurzgeschichten.

Leider habe ich dabei nicht mehr viele Bilder machen können, unter diesem Text findet ihr aber noch ein paar Schnappschüsse. Auch für nächstes Jahr werde ich versuchen, wieder mit einem Tisch auf der BuCon dabeizusein. Mein Plan ist, auf der BuCon den Abschluss der Eine neue Gemeinschaft-Reihe vorzustellen. Und selbst, wenn ich selbst nur als Gast dort hin könnte: Nächstes Jahr komme ich auf jeden Fall wieder!

 

Vorbereitungen auf die BuCon 2017

BuCon 2017 VorberitungenNeben der Arbeit am nächsten Buch und an verschiedenen Kurzgeschichten bereite ich mich aktuell intensiv auf die BuCon 2017 in Dreieich vor. Dieses Jahr gehöre ich zu den Ausstellern und habe so die Möglichkeit, meine Bücher zu verkaufen, das ARMATIN-Universum bekannter zu machen und natürlich auch, mich mit Lesern und Kollegen zu treffen. Ich habe jetzt fast alles Material zusammen, genügend Bücher und das Konzept für den Tisch steht auch schon. Nebenstehend ist schon mal ein kleiner Hinweis, wie der Stand aussehen soll. Ich komme natürlich mit mehr als nur drei Büchern, es gibt noch einige Goodies und Informationen zum Mitnehmen, die ich alle schon zu Hause habe. Was jetzt noch fehlt sind die kleinen Details, die den Auftritt rund machen. Und Gummibärchen! Leider kann ich euch nicht alle auf eine Tasse Tee einladen, auch wenn ich es gerne wollte.

Zum dritten Mal bin ich in diesem Jahr dabei, und falls Du noch nicht weist, was sich hinter der BuCon verbirgt, dann hier ein Ausschnitt von der Vorstellung auf deren eigenen Webseite:

Der Buchmesse Convent (kurz: der BuCon) ist seit über 30 Jahren das unabhängige, zentrale Treffen der deutschsprachigen, literarischen Phantastik-Szene am Buchmesse-Wochenende im Rhein-Main-Gebiet und gleichzeitig die führende Convention für phantastische Literatur in Deutschland. Eingeladen sind alle Freunde von Science Fiction, Fantasy & gepflegtem Horror, egal ob in Film, TV, Literatur oder Kunst. Wir haben regelmäßig über 500 Besucher, Tendenz steigend. Im Gegensatz zum großen Bruder in Frankfurt findet hier der SF-Fan bereits eine (gar nicht mehr so) kleine, aber in Fankreisen äußerst populäre Messe speziell für das phantastische Literaturgenre.

Im September 2016 wurde der Buchmesse Convent anläßlich seines 30-jährigen Bestehens von einem Komitee aus Literaturschaffenden mit dem renomierten Kurd Lasswitz Preis ausgezeichnet.

Viele professionelle Autoren haben ihre Bücher zuerst auf dem BuCon vorgestellt, der somit als Startpunkt so mancher Karriere gedient hat. Ebenso verleiht das BuCon-Team den BuCon-Ehrenpreis für besondere Verdienste um die Phantastische Literatur.

Der BuCon ist das ideale Forum für Nachwuchsautoren, die Kontakte zu Kollegen und Verlagsvertretern knüpfen möchten oder sich einfach nur darüber informieren wollen, was es neues in der phantastischen Literaturszene gibt. DerBuCon ist dabei zwar immer im Trend, aber nicht auf ein bestimmtes Untergenre festgelegt. Unsere Autoren publizieren Fantasy ebenso, wie Science Fiction und gepflegten Grusel. Autoren, die aktiv am BuCon teilnehmen möchten, finden weitere Informationen im Info-Bereich dieser Homepage.

Auf meinem ersten BuCon habe ich Armatin – Die Orlasier präsentiert, letztes Jahr war ich als Gast dort und habe ein paar Fotos gemacht. Dieses Jahr also das erste Mal als Aussteller! Ich freue mich schon jetzt sehr darauf und hoffe, von meinem Tisch aus viele Fotos machen zu können. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Und vielleicht schaffe ich es ja, Euch auf der BuCon 2018 mein drittes Buch vorzustellen! Bericht folgt!