Auf dem Weg zur Bestimmung der Toach

Aktuell bin ich noch im Rohtext von meinem dritten Buch unterwegs. Jetzt steht für mich die spannende Phase an, wo alle losen Enden zusammengeschnürt werden. Nicht nur aus den beiden schon erschienen Büchern, sondern auch von den sechs Büchern davor, von denen bisher nur die Konzepte bestehen. Auch die Kurzgeschichten zielten auf dieses Ende hin.

Ich hatte 2012 das Buch schon zu Ende geschrieben und stelle zunehmend fest, dass ich mich an den alten Rahmen halte. Das Ende habe ich aber neu gestaltet, da es erzählerische und technische Schwächen aufwies. Und in diesem Zuge ändern sich auch noch einmal ein paar Elemente aus dem Konzept. Am Ende werden die Toach aber die Bestimmung erfüllen, die ihnen schon zu der Zeit zugedacht war, als diese Spezies entdeckt wurde.

Aus diesem Grund möchte ich heute noch einmal auf die Kurzgeschichte Antigravitonen hinweisen, die einen Seitenstrang der Handlung weiterverfolgt und auf das Finale vorbereitet. Diese Geschichte ist erstmals im Rahmen der Kurzgeschichtensammlung erschienen und seit einiger Zeit kostenlos auf meiner Seite zu finden. Die Rolle von Lilaptar, dem Erfinder des Kilo-Edlat-Antriebs wird darin noch einmal neu beleuchtet.

Willst Du mehr über die Toach und Lilaptar erfahren? Dann empfehle ich Dir noch die Geschichten Technisch Lebendig 1 und 2, Technisch verwandt und das Nova-Experiment.

Ablenkungsmanöver

Immer wieder werde ich Opfer gezielter Ablenkungsmanöver

In der letzten Zeit hat meine Produktivität im kreativen Umfeld stark gelitten und ich kann diese Tatsache nicht nur damit begründen, dass mich Beruf und Familie so stark in Anspruch nehmen würden. Ich muss mir selbst eingestehen, dass ich mich selbst zu sehr ablenken lasse, vor allem durch das Internet und dort genauer durch Facebook und andere soziale Medien, in denen ich unterwegs bin.

Ablenkungsmanöver FacebookSicherlich ist es nicht verkehrt, sich immer mal wieder auch mit anderen Autoren zu vergleichen oder sich gemeinsam mit anderen über deren Erfolge zu freuen. Stöbern kann auch die Phantasie anregen und den Horizont erweitern. Manchmal macht es auch einfach Spaß, sich die witzigen Randbemerkungen anzusehen, oder wenn Autoren immer wieder nach dem selben Muster dem Leser in Erinnerung rufen, dass sie noch da sind: „Moin, ihr Schätze!“ Auch davon kann man sicherlich lernen.

Dann lasse ich mich wieder von den ganzen Shitstorms, dem rauen Ton im Internet, der Feindlichkeit gegen so ziemlich jede Randgruppe und Kommentaren Einzelner (die nicht mal gegen mich gerichtet sind, aber eine geistige Grundhaltung offenbaren, die mich einfach sehr traurig macht) runterziehen und ertappe mich immer wieder dabei, dass ich mich frage, ob ich den ganzen Kram mit Facebook noch weitermachen soll. Zugegeben, es sind nicht alle so und ich habe bei Facebook auch wundervolle Menschen kennengelernt, auf die ich sonst nie getroffen wäre. Es ist also nicht alles schlecht.Was jedoch bei mir bleibt ist ein schales Gefühl. Und trotzdem gehe ich jeden Tag und immer wieder auf die betreffenden Seiten.

Das schlimme daran ist: Ich bin es selbst schuld!

Aber wenn morgens mein erster Blick auf den Computer und die Nachrichten aus dem blauen F fallen (noch bevor ich mir meinen ersten Tee des Tages gemacht habe!), dann läuft meiner Meinung nach was schief. Ich verliere mich bisweilen im Internet und das ist dann die Zeit, die ich nicht mehr habe, um meine Geschichten zu verfassen. Oder auch die Motivation, die dann verloren geht. Also stricke ich meine Prioritäten etwas um.

Warum ich Dir das erzähle? Weil es auch Auswirkungen auf Dich hat! Ich werde mich in Zukunft viel weniger auf Facebook blicken lassen und dafür meinen Fortschritt wieder eher hier in meinem eigenen Blog beschreiben. Natürlich werde ich meine Beiträge auch weiterhin auf Facebook & Co. verlinken, aber: Die Musik spielt wieder mehr hier und vor allem in meinen Büchern!

In diesem Sinne gehe ich wieder an die Arbeit.

Sommerimpressionen

Dieses Jahr haben wir ein paar erholsame Tage an der Ostsee verbracht und hatten auch tolles Wetter. Wir konnten uns richtig entspannen und auch kreativ bin ich wieder ein paar Schritte weitergekommen. Jetzt bin ich gestärkt und bereit, nicht nur am nächsten Buch weiterzuarbeiten.

Ein schöner Willkommensgruß bei unserer Rückkehr war, dass ich eine Tischzusage für die BuCon bekommen habe! Das bedeutet, dass ich die Möglichkeit habe, meine Werke auf der Convention vorzustellen und zu verkaufen. Im Vorfeld bedeutet das natürlich eine Menge Arbeit: Ich muss ein Tischkonzept entwerfen, Material entwickeln und bestellen und natürlich mich mit genügend Büchern eindecken.

Reiseziel Utopia

Bei meinen regelmäßigen Besuchen bei Phantanews bin ich auf eine interessante Kurzgeschichten-Ausschreibung gestoßen, an der ich mich beteiligen möchte. „Reiseziel Utopia“ widmet sich den positiven Zukunftsentwürfen in der Science-Fiction und möchte dem Leser einen Kontrast zu den vielen Dystopien der letzten Zeit bieten. Mit diesem Anliegen kann ich mich identifizieren und meiner Meinung nach bietet Armatin eine gute Möglichkeit, auch eine hoffnungsvolle und positive Zukunftsaussicht zu vermitteln. Aus diesem Grund werde ich eine Geschichte aus der Epoche einreichen, mit der ich mich schon in meiner Kurzgeschichte Technisch lebendig auseinandergesetzt habe.

Reiseziel Utopia

(c) 2017 by Phantanews

Die Gewinner-Geschichten werden in einer Anthologie als Zusammenarbeit von Phantanews und der Edition Roter Drache veröffentlicht. Das wird zwar erst im nächsten Jahr der Fall sein und bis dahin wird meine Geschichte an keiner anderen Stelle erscheinen, aber ich kann Dir jetzt schon sagen, dass es sich lohnen wird, zu warten. Nicht nur auf meine Geschichte, sondern auch auf die anderen Entwürfe des „Reiseziel Utopia“ von meinen Autorenkollegen.

Wenn Du mehr über die Ausschreibung erfahren willst, um eventuell auch einen Beitrag einzureichen, klicke bitte auf das Bild rechts.

NACHTRAG November 2017

Leider habe ich es nicht geschafft, meinen Beitrag rechtzeitig fertigzustellen. Sobald ich diese neue Kurzgeschichte fertig habe, werde ich Sie aber trotzdem hier veröffentlichen.

Renovierungsarbeiten: Spoilerfrei

Es ist gar nicht so einfach, eine Webseite spoilerfrei zu halten, wenn sich das Projekt weiterentwickelt. Aus diesem Grund kann ich nicht anders, als meine Webseite neu zu strukturieren. Das bedeutet, dass Du zwischenzeitlich auf ein paar Inhalte erst einmal verzichten musst, weil ich sie neu strukturieren werde. Keine Sorge: Bald ist alles wieder da, inklusive neuer Kurzgeschichten, die parallel zum Buch Armatin – Die Auserwählten laufen werden.

Allerdings werden einige der Inhalte demnächst eine Anmeldung voraussetzen. Dafür musst Du Dich einmal kostenlos registrieren. Innerhalb der Registrierung gibt es verschiedene Stufen, für unterschiedliche Stufen. Wenn Du zum Beispiel Armatin – Die Orlasier schon gelesen hast, kannst Du auf mehr Kurzgeschichten zugreifen, als ohne Registrierung. Und später, wenn Armatin – Die Auserwählten auf dem Markt ist, kommen noch mehr Inhalte dabei. Diese findest Du nicht nur in den Kurzgeschichten, sondern auch im Lexikon, in der Chronik, in Begleitbeiträgen, …

Alle Inhalte sind und bleiben kostenlos auf dieser Webseite! Über die Registrierung möchte ich meinen Lesern  einen Mehrwert liefern, der mir jetzt aufgrund der Spoilersituation nicht möglich ist.

Übrigens: Wer sich für das Rundschreiben registriert hat, bekommt Informationen schneller als andere!

„Armatin – Die Auserwählten“: Auslieferung an die Testleser

Heute bin ich soweit, dass ich die Textversion von Armatin – Die Auserwählten an meine Testleser ausliefern kann. Viele Wochen Arbeit liegen hinter mir, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.Ich hoffe, meinen Testlesern ergeht es ebenso.

Im nächsten Schritt werde ich die Anhänge für das Buch erstellen und auch noch ein oder zwei Kurzgeschichten, bevor ich mich auf die finale Überarbeitung konzentriere, in die die Anmerkungen meiner vier geschätzten Testleser einfließen werden. Und dann wirst auch Du als mein Leser endlich erfahren, wie die Geschichte weitergeht.

Jahresrückblick 2016

Schon wieder ist ein Jahr um, es verging wie im Fluge und es ist Einiges passiert! Gemeinsam mit Dir möchte ich gerne noch einmal zu den wichtigsten Stationen zurückblicken:

Armatin – Die Orlasier

Cover A7 2016Jahresrückblick 2016Nach dem verpatzten Start mit der eBook-Variante mit einem Kleinverlag im Jahr 2015 hatte ich zunächst nicht den Mut, mein eigenes Buch als Selbstverleger noch ein weiteres Mal auf den Weg zu bringen, aber der Zuspruch einiger Leser, meiner Freunde und meiner Familie brachten mir schnell meine Selbstsicherheit in diesem Punkt zurück. Und siehe da: Am 16.01.2016 konnte ich eine neue Version des Buchs vorstellen – komplett überarbeitet, viele Fehler aus dem Verlags-Korrektorat entfernt, eine Szene (nach der notwendigen Anpassung auf das Cover der Verlagsversion) wieder in die Ursprungskonfiguration zurückgedreht.

Und das ganze nicht nur als eBook (was meiner Meinung nach immer nur ein halbes Buch ist) sondern auch im Print! Erst, als ich das Buch in Händen halten konnte, fühlte ich mich als einer, der Bücher schreibt. Und dieses Gefühl hat sich bis heute gehalten.

Im Laufe des Jahres gab es am Buch noch zwei Mal kleinere Überarbeitungen, in denen Fehler entfernt wurden, die mir aufmerksame Leser gemeldet hatten (oder die ich selbst noch gefunden habe). Seit August steht das Buch unverändert mit meinem selbst gestalteten Cover, das bewußt als „Understatement“ angelegt ist. Und wie mir mitgeteilt wurde, ist mein Buch – da es als Papierbuch erst 2016 erschienen ist – sogar noch für den Deutschen Science-Fiction Preis relevant. Da kommt also 2017 vielleicht noch etwas auf Armatin zu… weiterlesen …

und gewonnen hat…

Bis um Mitternacht lief noch die Umfrage für die letzte Kurzgeschichte des Jahres, die am 25.12. erscheinen wird. Ihr habt Euch entschieden! Gewonnen hat…

gewonnen: "verschollen im Nebelgebirge"Die neue Kurzgeschichte, die gleichzeitig die 25. Geschichte in der Armatin-Reihe ist, wird „verschollen im Nebelgebirge“ sein. Dieses Gebirge liegt auf dem Kontinenten Versestra auf Armatin im Land Blancomontia. Die Geschichte wird irgendwo nach dem Jahr 4500 spielen, als die Rhloa zwar schon entdeckt waren, aber noch nicht der Gemeinschaft angehörten. Und obwohl die Geschichte mitten im Doldus(1) spielt, solltest Du Dich warm anziehen!

Von den anderen Geschichten werden auch noch weitere erscheinen, wenn ich nächstes Jahr wieder Zeit habe, folgen weitere. Es wird auch eine Geschichte aus dem Raumhafen von Aratis geben – einem der größten Raumhäfen in der ganzen Gemeinschaft! Vielen Dank an der Stelle nochmal an Reimund für die Inspiration!

Du hast die Wahl!

Die Wahl - Armatin Kurzgeschichte

Ich lasse Dir die Wahl: Bei der Überarbeitung von Armatin – Die Auserwählten komme ich besser voran, als ich gedacht habe, und so habe ich tatsächlich dieses Jahr noch Gelegenheit, eine weitere Kurzgeschichte zu schreiben. Es wird meine 25. kostenlose Kurzgeschichte sein, also ist sie schon etwas Besonderes. Ideen habe ich viele, aber leider nur begrenzt Zeit. Also: Welche Geschichte willst Du gerne lesen?

Zur Auswahl stehen die folgenden Geschichten: weiterlesen …

ClueWriting: „Freitag“ am Sonntag

ClueWritingAK503In nicht mehr ganz 3 Wochen, am Sonntag, den 26.06.2016, wird meine neueste Kurzgeschichte, „Freitag“, auf der Webseite des Projekts „ClueWriting“ erscheinen. Um 18.00 Uhr ist es dann soweit und Du kannst lesen, was ich aus den Begriffen „Schrank“, „Überbleibsel“, „Transmitter“, „Fell“ und „Vogelkacke“ gestaltet habe: Wir begleiten Akarisa, den späteren Kommandanten der Pulsar, auf eine seiner ersten Außenmissionen.

Vielleicht ist in diesem Zusammenhang interessant, dass auf Armatin eine Woche nur fünf Tage hat: Erstag, Zweitag, Mittwoch, Viertag und Freitag, wobei der Freitag bei den Menschen ungefähr den Zweck erfüllt, wie bei uns der Sonntag.

„Freitag“ ist nach „Bitte warten!“ und „Pogonomyrax“ meine dritte Geschichte, die ich zusammen mit Sarah und Rahel zunächst exklusiv auf www.cluewriting.de veröffentlichen werde. Wir bisher üblich wird die Geschichte eine Woche danach ebenfalls hier auf meiner Webseite verfügbar sein.

Um Dir die Zeit zu verkürzen, lade ich Dich ein, meine bisherigen Kurzgeschichten zu durchstöbern – oder Dir eine von mehr als 400 bei den Cluewritern anzusehen!