Eine neue Gemeinschaft

Die Eine neue Gemeinschaft-Reihe besteht aus drei Büchern, die aufeinander aufbauen. Sie stellt den Abschluß einer Epoche in der menschlichen Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als 4700 Jahren dar und ist gleichzeitig der Aufbruch in eine neue Epoche. Pünktlich zum Erscheinen des zweiten Teils am Freitag möchte ich Dir die Zusammenhänge zwischen den Büchern zeigen.

Um den Inhalt und die Aussagen der einzelnen Bücher wirklich verstehen zu können, ist es immer sinnvoll, das Vorgängerbuch schon zu kennen. Ich habe versucht, mich in den Folgebüchern nicht zu wiederholen, wenn etwas in den vorherigen Büchern schon ausführlich beschrieben wurde. Es gibt zwar in den Büchern am Anfang jeweils noch eine Zusammenfassung der Vorgeschichte, diese ist aber eher als Auffrischung der Erinnerung zu verstehen als dass sie die Geschichte wirklich wiedergibt. Die Anhänge funktionieren ähnlich.

Die Reihe besteht aus den folgenden Büchern:

Eine neue Gemeinschaft: Armatin - Die OrlasierArmatin – Die Orlasier

bildet die Grundlage und führt mittels einer weitestgehend abgegrenzten Geschichte in die Welt ein. Ich stelle mit den Orlasiern darin ausführlich eine komplexe biologische Spezies mit vier Geschlechtern vor und reiße die anderen Spezies nur an. Die Gemeinschaft bekommt mit Präsident Alimar ein Gesicht und ich beschreibe schon einmal die komplexen Zusammenhänge in diesem Völkerbündnis, das in einigen Teilaspekten sicherlich nicht ganz ungewollte Ähnlichkeiten mit der Europäischen Gemeinschaft hat. Es wird aber auch schon einmal angedeutet, dass in der Gemeinschaft wesentlich mehr Mächte am Werk sind, als man oberflächlich sehen kann. Mit Joshua Thyquist und Tatrisobak werden solche Kräfte schon einmal benannt und dem Leser vorgestellt, ohne jedoch die Motive der beiden klar zu machen. Der Prolog und die plötzliche Wendung der Geschichte in Verbindung mit Norrak Mesch zeigen, dass die Ereignisse des Jahres 5019 schon lange im Voraus geplant waren und Vieles gar nicht so zufällig passiert, wie es scheint. Mit den Fenor bringe ich einen übermächtig wirkenden Feind ins Spiel, dessen Rolle sich dem Leser noch nicht klar erschließt.

Eine neue Gemeinschaft: Armatin - Die AuserwähltenArmatin – Die Auserwählten

trägt die Geschichte nahtlos weiter und die Handlung wird viel weiter gefasst.Es geht jetzt nicht mehr nur um eine Mission oder eine Verteidigung, die ganze Gemeinschaft scheint auf dem Spiel zu stehen. Mit den Auserwählten, einer Gruppe von noch nicht näher bezeichneten mächtigen Wesen, wird eine der Pareien vorgestellt, die die Geschicke der Gemeinschaft lenken wollen und die Macht an sich reißen wollen. Ihr Motto ist die Errettung der Gemeinschaft, aber ihre Methoden passen nicht dazu. Den Auserwählten, die im Verborgenen arbeiten, gelingt es mehr und mehr, die klassische Gemeinschaft zu destabilisieren und ihre eigenen Leute an die Macht zu bringen, im Versuch, eine neue Gemeinschaft zu erschaffen.
In diesem Buch bringe ich auch viel Gesellschaftskritik zum Ausdruck, indem ich der heutigen Welt einen Spiegel vorhalte.

Eine neue Gemeinschaft: Armatin - Die Bestimmung der ToachArmatin – Die Bestimmung der Toach

Auch mit diesem Buch schließe ich wieder nahtlos an den Vorgänger an und zeige Lösungen für die Probleme der Gemeinschaft aus und führe sie zu dem, was sie sein soll: Eine neue Gemeinschaft! Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht über das Buch verraten, nur: Den Taoch im allgemeinen und Akarisa im Besondern kommt in diesem Buch eine zentrale Rolle zu. Und wir feiern ein Wiedersehen mit jemandem, der schon lange verschwunden war.

Wie eine neue Spezies entsteht

Heute möchte ich Dir erklären, wie bei mir eine neue Spezies entsteht.

fremde Spezies in anderen SciFi-Universen

eine neue Spezies entsteht

(DS9 Season 1 DVD special feature „Michael Westmore’s Aliens: Season One“) (c)Paramount Pictures and/or CBS Studios

Ich mag Star Trek, aber das, was mich wirklich daran gestört hat, ist die oftmals fehlende Varianz in den Ausprägungen der verschiedenen Spezies. Die meisten von ihnen sind humanoid, was für die Designer der Serie die Möglichkeit bereitet, alle Figuren durch menschliche Schauspieler besetzen zu können. Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo das bei Star Trek nicht der Fall ist, bei Star Wars sieht das da schon etwas anderes aus: Hier wurde aus dem Budgets für Kinofilme und nicht für Fernsehserien geschöpft und man hatte so mehr Freiheiten.

Mit Armatin entwerfe ich Geschichten, die gelesen werden. So kann ich meine Vorstellungskraft und auch die meiner Leser ausreizen und herausfordern, was mir einen wesentlich höheren Grad an Freiheit bei der Gestaltung von Wesen gibt. Und sollten meine Werke später einmal eine graphische Umsetzung erhalten, tut die aktuelle Computer- und Animationstechnik das Ihre dazu, um sogar Nyrwashiern einzigartiges Leben einzuhauchen. weiterlesen …

Warum die Geschichte von ARMATIN in einem anderem Universum spielt

Hintergrund meiner Geschichten

In lockerer Folge möchte ich Dir gerne ein paar Fragen beantworten, die immer wieder auftauchen, wenn ich mich mit Lesern oder anderen Autoren über mein Werk unterhalte.

Spielt die Geschichte von Armatin in der Zukunft unserer Welt?

Als ich damals mit dem Schreiben angefangen habe, spielte die Geschichte tatsächlich noch auf unserer Welt und in unserer Zukunft. Schon damals habe ich erkannt, dass ich das selbe Problem wie STAR TREK bekommen würde, wenn ich die Geschichte zu nah an unsere eigene Zeit legen würde, weswegen ich sie in das Jahr 5019 gelegt habe. Ich entwickelte eine Chronologie von der aktuellen Zeit bis dorthin, mit technischen Entwicklungen, politischen und sozialen Errungenschaften und auch mit dem dritten Weltkrieg. Und da hatte ich mein erstes großes Problem: Wie sollte es nach dem dritten Weltkrieg weitergehen? Ich habe verschiedene Varianten durchgespielt und ausprobiert, habe aber keine Version gefunden, die mir vollends logisch erschien. Ich musste also mit der Geschichte umziehen.

Eine andere Welt oder ein anderes Universum?

Hintergrund

(c) NASA / Hubble

Die Überlegung nicht nur auf eine andere Welt umzuziehen sondern gleich in ein neues Universum lag da nicht mehr weit, denn in einem neuen Universum konnte ich auch gleich ein zweites Problem lösen: Die Physik! Ich hatte – wie viele meiner Kollegen auch – das Problem mit der Lichtgeschwindigkeit. Die Physik in einem anderen Universum einfach auf meine Bedürfnisse zuschneiden zu können, war die einfachste Lösung. Auf diese Weise bin ich so nah an unserem Universum dran wie ich will und so weit weg wie ich muß, das alles funktioniert.

Wie kommt man auf den Namen Armatin?
Dieser Name war wirklich eine Eingebung. Er war plötzlich in meinem Kopf und ging einfach nicht mehr weg. Mir war auch vollkommen klar, das der Planet, auf dem die Menschen leben, so heißen soll. Erst viel später bin ich drauf gekommen, warum, aber das ist eine andere Geschichte.

Warum gibt es in Deinem Universum Menschen wie uns?
Ich brauche in der Geschichte selbst eine Art Anker, mit dem ich mich identifizieren kann. Auch meine Leser brauchen ein Element, mit dem sie sich gleich identifizieren können und an dem sie sich festhalten können. Daher die Menschen. Das macht mir einfacher, mich selbst auch mit in die Geschichte einfließen zu lassen. Der Archivar, zum Beispiel, hat einige Wesenseigenschaften von mir. Und er mag wandern! Und außerdem: Wenn es in diesem Universum einen Gott gibt, dann sollte es auch Menschen geben!

In der nächten Hintergrund-Abhandlung erkläre ich dann, wie ich die einzelnen Spezies entwickelt habe.

 

25 Jahre ARMATIN

25 Jahre Armatin Icon25 Jahre Armatin ist für mich der Grund, heute mit Euch zu feiern!

Um Euch an der Geschichte teilhaben zu lassen, habe ich einen Überblick über die Geschichte des Projekts hier hinterlegt.

Außerdem habe ich eine neue Kurzgeschichte veröffentlicht, die bisher noch niemand gesehen hat. Ihr findet sie in der neuen Rubrik „Kurzgeschichten“, in der ich im Abstand von jeweils vier Wochen weitere Kurzgeschichten veröffentlichen werde. Es lohnt sich also, immer mal wieder zu kommen…

Ich bin dankbar für alle Erfahrungen, die ich während des Entwerfen und Schreibens machen konnte. Ich danke Gott für seine Führung und alle kreativen Ideen, die durch sein Zutun lebendiger werden. Ich möchte mich auch herzlich bei meiner Familie – und da vor allem bei meiner Frau – bedanken, daß ich trotz des ganzen Trubels, den es manchmal gibt, immer noch Zeit und Gelegenheit bekomme, an Armatin weiterzuarbeiten. Ich danke allen, die mich in der Zeit vor dem ersten Veröffentlichungsversuch unterstützt haben und auch denen, die mich in der letzten Zeit getragen haben. Vor allem möchte ich aber meinen drei Testlesern Benjamin, Birgit und Conrad danken, die mir geholfen haben, aus guten Ideen auch eine gute Geschichte zu machen!

Bleibt mir treu, vielleicht gibt es ja bald noch andere schöne Überraschungen. Eine habe ich da noch im Ofen, die ist nur noch nicht ganz fertig geworden…

Euer Mathias.