Nachrichten vom 5019-01-02

im Orbit von Armatin:
Pulsar kehrt zurück!

Seit heute befindet sich die Pulsar wieder im Orbit von Armatin. Zur Stunde wird Ausrüstung für die neue, geheime Mission des Schiffs verladen, zusätzlich zu Personal und Vorräten für eine Mission von einer Dauer von mindestens einem Jahr.

Der Geheimdienst hat erfahren, dass es sich bei der neuen Mission der Pulsar um eine Forschungsreise mit einer Flotte orlasischer Schiffe unter dem Kommando von Admiral Nadmis handelt, die unbekanntes Gebiet jenseits der Grenzen der Gemeinschaft erforschen soll. Über den Hintergrund dieser Mission ist noch nicht viel bekannt, wohl aber dass sie in Zusammenhang steht mit einem Forschungseinsatz auf dem Planeten Hepalon, der bereits seit einiger Zeit läuft. Sogar der Kommandostab der Pulsar hat erst heute von der Natur der Mission erfahren, allerdings sind noch keine Details bekannt geworden.

In zwei Tagen soll die Pulsar zur neuen Mission aufbrechen.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Im Orbit von Armatin: Die Pulsar kehrt zurück!

Die allumfassende Geheimhaltung funktioniert, zum aktuellen Zeitpunkt weiß nur Geheimadmiral Yorcam an Bord der Wirbelwind von allen Details der Mission. Er selbst trägt maßgeblich zur Desinformation seines eigenen Dienstes bei, um keine Konkurrenten für seine Position zu befördern. Bei den Orlasiern verfolgt das Prophetum die selbe Strategie und geht dafür sogar über Leichen – wie zum Beispiel der von Erral Derr.

Nachrichten vom 5018-15-15

Letztag 5018 und Vorbereitungen an Bord der Pulsar

Heute habe ich Akarisa in die Mission in das verlorene Imperium der Orlasier eingeweiht. Mein Vize-Kapitän hat so reagiert, wie ich es erwartet habe: Zuerst hat er – wie ich – die Mission hinterfragt, dann kam er zum Schluss, dass es die einzig sinnvolle Alternative ist, sie sofort zu beginnen.

In der Zwischenzeit habe ich mich mit weiteren Unterlagen befasst, die ich von Präsident Alimar zur Vorbereitung erhalten habe. Die Orlasier wissen schon seit mehr als zwei Jahren, dass sie einst ein gewaltiges Reich besessen haben müssen. Ich korrigiere mich: Wenige Orlasier wissen das. Und so, wie ich sie kenne, werden noch nicht einmal die Kapitäne der an der Mission beteiligten Schiffe wissen, auf was für eine Mission sie da eigentlich gehen werden. Ich frage mich wirklich, wie die Orlasier diese Mission geheim halten wollen. Alleine an Bord der Pulsar sind 18 Millionen Personen. Auch, wenn eine Kommunikationssperre verhängt wird, wird es schwierig werden, Sinn und Zweck unserer Mission zu verbergen.

In den letzten Wochen sind an verschiedenen stellen schon Teile der Flotte für die Mission zusammengezogen worden. Unsere Reise wird bei Armatin starten, wo wir am Zweitag eintreffen werden. Ausrüstung und Personal steht dort schon für uns bereit.

Heute ist Letztag 5018. Den Jahreswechsel begehe ich dieses Jahr wieder traditionell mit den Kommandanten und ihren Familien. Auch mir wird es schwerfallen, noch keinem meiner persönlichen Vertrauten von der anstehenden Mission zu erzählen.

Quelle: persönliches Logbuch von Norrak Mesch, Kapitän der Pulsar

Hinter den Kulissen ist zwischen der Entdeckung von Erral Derr im Jahr 5016 und dem Start der Mission jede Menge zwischen Präsident Alimar und Präsidentum Oosmar Yal passiert. Immer wieder drängten die Orlasier auf den schnellen Start der Mission, Alimar wollte aber erst einmal einen Konflikt zuende bringen, bevor er sich in das nächste ressourcenfressende Abenteuer stürzt. Um die Stabilität im Volk der Orlasier nicht zu gefährden (und die Macht des Prophetums zu erhalten) wurde eine allumfassende Geheimhaltung vereinbart. 

christliche Science-Fiction – geht das?

christliche Science-Fiction - geht das?

Christliche Science-Fiction scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Aus biblischer Sicht haben wir eine genaue Beschreibung der Endzeit, zu der sich das Schicksal der Welt erfüllt. Da ist für Christen auch wenig Interpretationsspielraum, weshalb viele Christen auch keinen Platz für SciFi sehen oder einfach kein Interesse daran haben. Natürlich ist innerhalb der biblischen Beschreibung noch Platz für einige technische Entwicklungen und geschichtliche Wendungen. Aber für Christen, die sich an die Bibel halten, ist der Weg und das Ziel zum Ende der Welt klar. Die einzige Variabel scheint die Zeit zu sein, bis die Ereignisse in der Offenbarung eintreten.

Ein Ausweg ist es, über eine andere Welt zu schreiben. Oder, wie in Fall von Armatin, sogar über ein anderes Universum. Der Denkansatz ist: Warum sollte Gott nur eine Welt gemacht haben, auf dem er sich intelligentes Leben erschaffen hat? Kann Gott nicht auch der Gott vieler Universen sein? In diesem Umfeld habe ich als Autor, eigene Lösungen zu erarbeiten, neue Geschichten und frei von historischem oder biblischem Kontext.

Aber warum ist es dann christliche Science-Fiction, wenn Jesus Christus darin keine Rolle spielt?

Für uns Christen ist Jesus der einzige Weg zur Versöhnung mit Gott, zur Vergebung der Sünden und zum Leben nach dem Tod. Die Buchreihe Finale – Die letzten Tage der Erde von Tim LaHaye und Jerry B. Jenkins ist eine Buchreihe, die die Endzeit der Menschen nach den Beschreibungen in der Offenbarung des Johannes erzählt. Sie zählt zu den Zukunftserzählungen, die sich auf das Kommen von Jesus Christus beziehen.
Auf anderen Welten könnte Gott aber einen anderen Ansatz wählen, um in Gemeinschaft mit seiner Schöpfung zu leben. Daraus entwickeln sich also nicht notwendigerweise Geschichten, die mit der Offenbarung im Einklang stehen müssen.

Eine solche Geschichte erzähle ich mit Armatin. Ich transportiere damit grundsätzlich christliche Werte und das Leitmotiv ist der tiefe Wunsch der Menschen (und aller anderen Spezies auch), mit ihrem Schöpfer im Einklang zu leben. Diese Werte findet man vor allem bei den „Einfachen Leuten“ im Buch, die sich in unserer Welt mit den Menschen vergleichen lassen, die die Liebe und Barmherzigkeit Gottes im Herzen tragen. Auch in meiner Geschichte lässt Gott den Menschen den freien Willen, es gibt Regeln, es gibt Sünde, es gibt Vergebung. Und es gibt auch einen Widersacher, der die Menschen und die anderen Spezies davon abbringen will, an Gott zu glauben und ihm die Ehre zu geben, was schließlich zum großen Konflikt am Ende von Die Bestimmung der Toach führt.

Ist das SciFi, auch wenn es nicht die Zukunft der Erde beschreibt? Ich würde sagen, ja! Denn neben der christlichen Botschaft kommt darin alles vor, was in eine gute Science-Fiction Geschichte gehört: Fremde Spezies, neue Technologien, weiterentwickelte Gesellschaften mit neuen, utopischen Lebenskonzepten und die Hoffnung auf ein gutes Ende!

Warum ich christliche SciFi schreibe

Als ich 2006 zum Glauben gekommen bin, steckte ich mit meiner Geschichte an einem toten Punkt. Ich hatte die ersten Strukturen für „Die Orlasier“ schon geschrieben, aber allen meinen Geschichten (auch die Nachfolger, die ich zu diesem Zeitpunkt schon geplant hatte) fehlte etwas Wesentliches: Die Botschaft und das Ziel. Da ich als frischer Christ mein Leben ändern wollte, Science-Fiction einen großen Teil darin einnahm, überlegte ich ernsthaft, meine Tätigkeit als Hobby-Autor einfach aufzugeben.

Im Gebet bot ich Gott an: „Wenn Du mit der Geschichte noch etwas anfangen kannst, nimm sie und mach etwas daraus. Andernfalls lösche ich alles und dann sag mir, was ich mit meiner Zeit sonst für Dich tun kann!“
Zwei Tage später hatte ich den heftigsten kreativen Schub bis dahin: Meine Geschichten bekamen eine Botschaft und ein Ziel, plötzlich schrieb ich christliche Science-Fiction.

Mit ist klar, dass ich vor allem mit Die Bestimmung der Toach, wenn der klare Bezug zu Gott nicht mehr zu leugnen ist, einen Teil meiner Leser vor den Kopf stoßen werde. Vermutlich wird die Hälfte meiner Leser danach keine Geschichte von mir mehr ansehen wollen. Aber ich hoffe, dass ich diese Leser trotzdem zum Nachdenken bewegen kann. Ich würde mich freuen, wenn ich meine Leser mit meinen Geschichten neugierig machen kann auf diesen Gott, der uns geschaffen hat. Dann haben meine Bücher ihr Ziel erreicht.

Nachrichten vom 5018-15-03

geheime Beauftragung für die Pulsar

Präsident Alimar hat sich heute bei mir gemeldet, auf einem speziell abgesicherten Kanal. Es ging um die nächste Mission für die Pulsar, die höchster Geheimhaltung unterliegt. Zur Zeit darf ich noch nicht mal meinen eigenen Vize-Kapitän mit einweihen.

Nach dem Jahreswechsel wird die Pulsar auf eine großangelegte Forschungsreise in ein bisher noch unerforschtes Raumgebiet hinter dem der Orlasier geschickt. Wir sollen dort mit den Orlasiern gemeinsam ein großes Raumgebiet sichern, bevor die Fenor darin Fuß fassen können. Er hat mir grob gesagt, wie groß das Gebiet sein soll: Es würde die Gemeinschaft fast verdoppeln, wenn wir es komplett übernehmen sollen. 

Ich habe den Präsidenten gefragt, wie er sich das denn vorstellt: Wir haben nach dem Krieg gegen die Trisol immer noch nicht genug Ressourcen, um unseren Alltag zu bewältigen, und dann will die Flotte für die Orlasier eine Anstrengung übernehmen, die ich nicht einmal in den besten Zeiten der Gemeinschaft gewagt hätte! Alimar hat mir aber klar gemacht, dass wir es uns auch nicht leisten können, wenn die Fenor das Gebiet übernehmen. Er deutete Technologien und Waffen an, die dort noch zu finden sein könnten. Die waren wohl auch für die Vernichtung einer früheren orlasischen Hochkultur verantwortlich.

Ich finde es immer noch unglaublich, dass wir nicht mehr über die Fenor wissen. Aber der Geheimdienst ist sich sicher, dass sie in das verlorene Imperium der Orlasier einmarschieren. Hoffen wir nur, dass wir bei den antiken Orlasiern schneller was finden, als die.

In den nächsten Tagen wird eine Flotte zusammengezogen, der die Pulsar angehören soll. Ich sorge in der Zwischenzeit dafür, dass alle Offiziere bereit für den nächsten Einsatz sind.

Quelle: persönliches Logbuch von Norrak Mesch, Kapitän der Pulsar

Kapitän Mesch kennt die Fenor bereits seit ihrem Angriff auf die Flottenwerften von Rossminterolta. Das er seinen Gegner nie wirklich kennenlernen konnte, irritierte ihn sehr. Er versteht zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht die volle Bedeutung der Mission, auf die er in wenigen Tagen gehen wird, aber als der loyale Soldat, der er ist, stellt er seine Befehle nicht infrage.

Nachrichten vom 5018-14-15

Festakt zu Ehren der Trisol

Zur Stunde findet auf Aratis der Festakt mit anschließendem Galadinner zum geschlossenen Frieden zwischen der interstellaren Gemeinschaft und den Trisol sowie zum Wiedereintritt der Trisol in das Völkerbündnis statt. Der Friedensvertrag, der auf den bisherigen Waffenstillstand aufbaut, tritt sofort in Kraft, die Wiederaufnahme der Trisol in die Gemeinschaft erst zum Beginn des neuen Jahres.

Am Festakt nehmen neben den Präsidenten Alimar und Nangal auch die meisten Führer der Mitgliedsvölker der Gemeinschaft teil. Auch Vertreter des Militärs auf beiden Seiten sowie der Flotten sind geladene Gäste. Aus internen Quellen ist zu erfahren, dass sogar der liveralisische General Prauell, der hohe persönliche Verluste im Krieg zu beklagen hatte, an den Feierlichkeiten als ein Zeichen der Versöhnung teilnehmen will.

Im Laufe des Abends sollen auch die jeweiligen Botschafter offiziell bestellt und jeweils von der anderen Seite akzeptiert werden. Präsident Alimar wählte mit seinem Amtskollegen den ungezwungenen Rahmen der Gala, um nicht jede Personalie einzeln diskutieren zu müssen. Insider – die auch bestätigen, das es ein geheimes Zusatzprotokoll zum Wiedereinstiegsvertrag der Trisol gibt – berichten, dass dieses Prozedere zu den Bedingungen darin gehört.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Festakt zum Frieden mit den Trisol

General Prauell hat durch die Grausamkeit der Trisol im zurückliegenden Krieg seine Frau und seine Kinder verloren. Heute trifft er das erste Mal persönlich auf die Peiniger und Mörder seiner Familie. Zu dieser Situation habe ich die Kurzgeschichte Zwei Wege geschrieben, die hier auf der Webseite zu lesen ist.

Nachrichten vom 5018-14-10

Friedensvertrag ausgehandelt!

Heute wurde es offiziell gemacht: Präsident Alimar hat mit seinem Amtskollegen Wras Nangal von den Trisol einen Friedensvertrag ausgehandelt, der am Letztag dieses Monats von beiden Parteien auf Aratis unterzeichnet werden soll. Wie bereits vor einer Woche vermutet wurde, treten die Trisol gleichzeitig auch wieder der Gemeinschaft bei. Diese Information wird in der Zwischenzeit auch von allen anderen Medien der Bevölkerung der Gemeinschaft öffentlich zugänglich gemacht.

Über die Verhandlungen selbst wurde auch im Geheimdienst nicht viel bekannt, die Verhandlungen zwischen den Präsidenten haben seit 5018-11 zumeist hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Im Friedensvertrag selbst sind beiderseits keine Bedingungen vermerkt, lediglich gegenseitige Reparationszahlungen und Schadensersatzansprüche wurden ausgeschlossen, wie aus dem Dokument hervorgeht. Experten aus dem Flottenumfeld gehen aber davon aus, dass vor allem die Aussicht auf die Nutzung des Kilo-Edlat-Antriebs die Trisol bewegt haben könnte, den Schritt in den Frieden zu gehen.

Aktuell befinden sich sowohl Präsident Alimar wie auch Präsident Nangal an Bord der Pulsar auf dem Weg nach Aratis. Eine Delegation der Trisol soll auch bereits eine Gruppe von Botschaftern und entsprechendem Personal umfassen, die ab dem nächsten Jahr diplomatische Vertretungen auf allen Heimatwelten aufbauen sollen.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Friedensvertrag zwischen Trisol und Gemeinschaft

Für die einen ist der Verhandlungserfolg von Präsident Alimar sein größter Triumph und ein Segen für die Gemeinschaft, andere sehen darin aber die größte Schwäche des Xoß: Er habe sich von den Trisol bei den Verhandlungen über den Tisch ziehen lassen und ihnen somit Zugang zum Kilo-Edlat-Antrieb ermöglicht, was sie wieder zu einem gefährlichen Gegner machen könnte. Alimar selbst hat diese Gefahr gesehen, aber die Chance nicht zu ergreifen, einen Frieden zu erlangen, sah er als wesentlich gefährlicher an.

Weitere Informationen zum Konflikt zwischen der Gemeinschaft und den Trisol gibt es in Armatin  – Die Orlasier.

Nachrichten vom 5018-14-05

vom Waffenstillstand zum Frieden?

Eine Sensation bahnt sich an: Wie unser Netzwerk aus dem direkten Umfeld des Präsidenten der Gemeinschaft, Alimar, erfahren hat, hält sich dieser aktuell an der Grenze zum Territorium der Trisol an Bord der Pulsar auf. Präsident Wras Nangal von den Trisol ist ebenfalls da. Es ist noch nicht offiziell aber es scheint als würden die Präsidenten nicht nur um eine Umwandlung des Waffenstillstands zwischen den Konfliktparteien in einen Frieden verhandeln, es könnte sogar sein, dass die Trisol kurzfristig wieder in die Gemeinschaft zurückkehren werden!

Sollten sich diese Vermutungen bewahrheiten wäre damit ein 18 Jahre dauernder Konflikt beendet, der sowohl auf der Seite der Gemeinschaft wie auch auf der Seite der Trisol Millionen Opfer bedeutet hat. Von Beginn des Konflikts durch die Kriegserklärung der Trisol am 5000-07-14 bis zum plötzlichen Waffenstillstand im Jahr 5010 fanden immer wieder dramatische Angriffe der Trisol auf unser Territorium statt, unter anderem auch auf die Flottenwerften von Rossminterolta im Jahr 5001. In den letzten acht Jahren kam es allerdings zu keinem einzigen Angriff mehr, was unter anderem auch der strategischen Planung des Flottenkommandos der Gemeinschaft zu verdanken ist, sowie den diplomatischen Bemühungen von Präsident Alimar, die jetzt Früchte zu tragen scheinen.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Waffenstillstand mit den Trisol

Über den Konflikt zwischen den Trisol und der Gemeinschaft, in der es auch um den Bau der Pulsar geht, werde ich ein eigenes Buch schreiben: „Mesch & Migaschscher“ soll die Lücke zwischen den Bücher-Reihen schließen und die neun geplanten Bände komplettieren.

Weitere Informationen zum Konflikt zwischen der Gemeinschaft und den Trisol gibt es in Armatin  – Die Orlasier.

Heute in 3000 Jahren

Stell‘ Dir vor, Du lebst auf Armatin und das Jahr 5018 neigt sich dem Ende zu. Hoffnung keimt auf, denn der Krieg gegen die Trisol scheint endlich zum Ende zu kommen und ein Frieden steht vor der Tür. Du bist ein Mitarbeiter im Nachrichtendienst der Regierung und erhältst so nicht nur die Informationen, die allen Menschen zur Verfügung stehen, sondern auch die, für die man eine gewisse Sicherheitsfreigabe hat. Wie sähe dann Dein Nachrichteneingang täglich aus?

Natürlich weiß ich auch nicht, was heute in 3000 Jahren passieren wird. Zum Jahreswechsel 2018 auf 2019 und in den folgenden Monaten möchte ich aber trotzdem die Ereignisse aus dem Armatin  – Die Orlasier täglich in Form eines kurzen Berichts noch einmal vor Augen führen und damit auch in unserer Zeit nachvollziehbar machen. Bis zum 29.04.2019 gibt es analog zu den entsprechenden Tagen in der Gemeinschaft Berichte über den Stand bei der Entdeckung des verlorenen Imperiums der Orlasier! In Kurzform auch bei Twitter und Facebook!

heute in 3000 Jahren
Bearbeitung der Chronik, mit der ich alle meine Bücher und Geschichten synchronisiere.

Und wer neugierig ist und jetzt schon mal lesen möchte, was um den Jahreswechsel 5019 herum alles passiert, der kann sich schon einmal in der Chronik einlesen oder das Buch kaufen. Dort findet man auch weiterführende Informationen zur Zeitrechnung auf Armatin.

Anhänge – Mehrwert für den Leser

Aktuell arbeite ich an den Anhängen für Armatin – Die Bestimmung der Toach und gehe dafür insgesamt zwei Mal durch den ganzen Text. Die Anhänge meiner Bücher sind immer im drei Teile aufgegliedert.

  1. Anhänge: Hier die ChronikDie Beschreibung aller Spezies gibt Dir als Leser einen Überblick, wie die einzelnen Völker funktionieren und zusammenarbeiten. Für die aktuelle Version habe ich auch eine Beschreibung der Fenor hinzugefügt, die ich in den letzten beiden Büchern noch nicht beschreiben habe, um nicht zu viel zu verraten.
  2. Eine Personenreferenz ist bei meinem Buch der wichtigste Anhang: Ich habe viele Namen, die alle fremd klingen, da kann es leicht vorkommen, dass Du Dich nicht mehr an jeden erinnern kannst. Daher die alphabetische Liste. Und damit es auch Spaß macht, sie zu lesen, wenn man das Buch durch hat, habe ich immer wieder Informationen mit einfließen lassen, die man in den Büchern selbst nicht findet.
  3. Eine Chronologie der relevanten Ereignisse. Auch hier habe ich weitere Informationen mit einfließen lassen. Dabei greife ich zum Teil bis weit in die Vergangenheit zurück. Ich glaube, die Chronologie ist auch gut, um die Ereignisse wieder in einen nachvollziehbaren Ablauf zu bringen. Durch den anderen Kalender (Beschreibung steht am Anfang des Anhangs) ist es manchmal schwierig, sich in den Abläufen zurechtzufinden, auch, wenn ich weitestgehend chronologisch schreibe. Das Handlung des Buchs erstreckt sich über Jahre, das merkt man aber erst so richtig, wenn man die Chronologie vor sich sieht.

Darüber hinaus plane ich an der Zukunft meiner Reihe. Ich habe noch Material für 6 weitere Bücher, woran ich speziell arbeite ist die Methode, dieses Material zu präsentieren. Schreibe ich weiterhin klassisch Bücher, so, wie sie demnächst drei schon bestehenden? Oder mache ich meine Geschichten nur noch online zugänglich? Oder arbeite ich mit ganz anderen Methoden? Auf die Beantwortung dieser Fragen kannst Du genauso gespannt sein, wie ich es selbst auch bin.

Neues für das Lexikon: Eine Personenreferenz

Wer war noch gleich Eretras? Habe ich den Namen Avid Perethon nicht schon mal irgendwo gelesen? Wenn solche Fragen Dir auch schon einmal durch den Kopf gegangen sind, hast Du Dich wahrscheinlich schon über den Anhang in meinem beiden schon erschienen Büchern gefreut, in denen es eine Personenreferenz gibt, um die Namen zumindest wieder schnell zuordnen zu können. Für die Leser der Kurzgeschichten gibt es eine solche Referenz noch nicht, aber ich möchte sie in der nächsten Zeit nach und nach erstellen.

Personenreferenz im ARMATIN-LexikonBei der Personenreferenz geht es mir aber nicht nur um ein einfaches Darstellen der Namen, ich möchte darin die Geschichte der einzelnen Personen etwas vertiefen. Es wird sich also auf jeden Fall lohnen, die Artikel zu den Einzelnen zu lesen, da ich darin auch Informationen verstecken werde, die in den Büchern und Geschichten nicht vorkommen werden. Zusammen mit der Erklärung der Spezies und der Chronik wird das Lexikon damit den Umfang bekommen, den die Anhänge in den Büchern haben – aber mit wesentlich mehr Informationen!

Mein Plan ist es, ab jetzt jede Woche, immer Freitag Mittags, eine neue Person vorzustellen. Den Anfang möchte ich mit Joshua Thyquist machen, der eine der zentralsten Figuren in meinem ganzen Werk ist und als einer der wenigen für einen Auftritt in allen neun Büchern konzipiert ist. Diese Serie möchte ich bis zum Erscheinen meines dritten Buchs fortsetzen, also könnt ihr Euch auf etwa 30 Vorstellungen freuen.