Nachrichten vom 5018-15-03

geheime Beauftragung für die Pulsar

Präsident Alimar hat sich heute bei mir gemeldet, auf einem speziell abgesicherten Kanal. Es ging um die nächste Mission für die Pulsar, die höchster Geheimhaltung unterliegt. Zur Zeit darf ich noch nicht mal meinen eigenen Vize-Kapitän mit einweihen.

Nach dem Jahreswechsel wird die Pulsar auf eine großangelegte Forschungsreise in ein bisher noch unerforschtes Raumgebiet hinter dem der Orlasier geschickt. Wir sollen dort mit den Orlasiern gemeinsam ein großes Raumgebiet sichern, bevor die Fenor darin Fuß fassen können. Er hat mir grob gesagt, wie groß das Gebiet sein soll: Es würde die Gemeinschaft fast verdoppeln, wenn wir es komplett übernehmen sollen. 

Ich habe den Präsidenten gefragt, wie er sich das denn vorstellt: Wir haben nach dem Krieg gegen die Trisol immer noch nicht genug Ressourcen, um unseren Alltag zu bewältigen, und dann will die Flotte für die Orlasier eine Anstrengung übernehmen, die ich nicht einmal in den besten Zeiten der Gemeinschaft gewagt hätte! Alimar hat mir aber klar gemacht, dass wir es uns auch nicht leisten können, wenn die Fenor das Gebiet übernehmen. Er deutete Technologien und Waffen an, die dort noch zu finden sein könnten. Die waren wohl auch für die Vernichtung einer früheren orlasischen Hochkultur verantwortlich.

Ich finde es immer noch unglaublich, dass wir nicht mehr über die Fenor wissen. Aber der Geheimdienst ist sich sicher, dass sie in das verlorene Imperium der Orlasier einmarschieren. Hoffen wir nur, dass wir bei den antiken Orlasiern schneller was finden, als die.

In den nächsten Tagen wird eine Flotte zusammengezogen, der die Pulsar angehören soll. Ich sorge in der Zwischenzeit dafür, dass alle Offiziere bereit für den nächsten Einsatz sind.

Quelle: persönliches Logbuch von Norrak Mesch, Kapitän der Pulsar

Kapitän Mesch kennt die Fenor bereits seit ihrem Angriff auf die Flottenwerften von Rossminterolta. Das er seinen Gegner nie wirklich kennenlernen konnte, irritierte ihn sehr. Er versteht zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht die volle Bedeutung der Mission, auf die er in wenigen Tagen gehen wird, aber als der loyale Soldat, der er ist, stellt er seine Befehle nicht infrage.

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