Spezies: Orlasier

Die von Agcat stammenden Orlasier sind eine viergeschlechtliche, lebendgebärende Spezies. Neben den Agcat-Orlasiern existiert noch die Linie der Neuorlasier, die sich biologisch kaum unterscheiden und nur in der Soziologie Unterschiede aufweisen. Die Orlasier organisieren sich in Familienverbänden. Davon ausgenommen sind die Neutren, die sich nach dem Erwachsen werden von der Familie trennen und als Einzelgänger auftreten. Die Neutren beschützen und verwalten die Familien daraufhin auf staatlicher Ebene und gelten als das edelste unter den Geschlechtern. Alle Geschlechter haben eine Lebenserwartung von etwa 80 Jahren.

Orlasier haben einen birnenförmigen Rumpf. Am unteren Ende haben sie vier stämmige Beine, die jeweils in einem stumpfen Fuß mit vier Zehen enden. Zwischen den Beinen haben Sie die Öffnung für den Exodarm, den sie zur Nahrungsausnahme ausstülpen. Nach oben hin haben sie – dort, wo der Rumpf beginnt, schmaler zu werden – vier Tentakelarme, die sich am Ende jeweils einmal gabeln. Noch weiter oben haben sie zwei flache Schalltrichter, mit denen sie kommunizieren und sich im Raum orientieren können.

Orlasier kommunizieren im Ultraschallbereich auf der Basis von Akkorden. Ihre Sprache kann nur auf technischem Wege übersetzt werden. Sie selbst haben kaum fortschrittliche Technik entwickelt und griffen gerade erst selbst nach den Sternen, als die Gemeinschaft auf die in einem Feudalsystem organisierten Orlasier traf. Einzig auf dem Gebiet der Gentechnik sind die Orlasier so bewandert, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Medizin jeder anderen Spezies leisten konnten und wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung des Hungers in der Gemeinschaft bereitgestellt haben. Sie wirken im Alltag traditionalistisch, sind aber auf der anderen Seite auch leicht zu begeistern.

Referenzen

Armatin – Die Orlasier
Armatin – Die Auserwählten
Kurzgeschichte Für den demokratischen Wandel
Kurzgeschichte Ein Fall für Zebron
Kurzgeschichte Erral Derr

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