Spezies: Toach

Die von Aratis stammenden Toach sind eine technische, zweigeschlechtliche Spezies, die in Familienverbänden zusammenlebt. Weibliche und männliche Exemplare unterscheiden sich in der Regel durch die Programmierung, bei einigen Modellen auch in der äußeren Erscheinung. Bei der Erstellung eines neuen Toachs fließen von den Eltern Bewusstseinskomponenten mit ein, die das Wesen des neuen Toach in den ersten Lebensjahren prägen und bestimmen. In dieser Zeit gehen sie sogar zur Schule oder studieren, da sie sich Wissen individuell erarbeiten müssen und es nicht programmiert wird.

Körperlich gesehen gibt es keine vielfältigere Spezies als die Toach. Als technisch erzeugte Lebewesen kommen sie in winzig kleinen wie auch in gigantischen Ausmaßen vor. Sie orientieren sich in ihrem äußeren Erscheinungsbild auch an anderen Spezies wie den Menschen, den Liverali, den Dijyu, den Xoß und den Orlasier. Auch ihre Lebensspanne unterscheidet sich von wenigen Jahren bis hin zu einigen Jahrtausenden. Die meisten Toach haben aber Lebensspannen um die zweihundert bis dreihundert Jahre.

Sie geben nie vor, jemand anders zu sein als sie selbst. Ihre Aussenhülle ist daher meist metallisch von einer anderen harten Substanz hergestellt. Sie sprechen oft die Sprachen der anderen Spezies, mit denen sie sich auseinandersetzen. Eine eigene Sprache ist digital und wird über Hochfrequenzen ausgetauscht.

Trotz oder gerade wegen ihrer technischen Erscheinung haben sie ein großes Interesse an Biologie. Sie haben Aratis, ihre Heimatwelt, in einen blühenden Garten verwandelt. Die Toach sehen sich selbst als eine vollwertige Lebensform mit Seele an und werden als solche von allen anderen Völkern der Gemeinschaft gesehen. Zusammen mit den Xoß und den Trisol haben die Toach die Gemeinschaft gegründet.

Referenzen

Armatin – Die Orlasier
Armatin – Die Auserwählten
Kurzgeschichte Technisch Lebendig, Teil 1 und 2
Kurzgeschichte Pogonomyrax
Kurzgeschichte AntigravitonenKurzgeschichte Das Nova-Experiment

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