Die Legende von Tulvar

Meine 30. Kurzgeschichte Die Legende von Tulvarbringt Dich zurück in das Jahr 4747, als die Gemeinschaft noch jung war und noch nicht alle Spezies entdeckt. Die Legende von Tulvar erzählt von Geistern, die sich in der Nähe eines Gasriesen aufhalten. Raumschiffe sind verschwunden, Mannschaften verrückt geworden und immer wieder wird von Staub gesprochen, der sich in alle Richtungen selbständig bewegen kann. Sogar im All!

An Bord der Iridium lebt Renik mit seinem Vater. Der kleine Junge hat Angst, an den Legenden könnte etwas dran sein. Und als sie sich dem Gasriesen nähern, geschehen tatsächlich komische Dinge.

Mit dieser Geschichte führe ich die Aaruu ein, eine Spezies, die in meinem dritten Buch eine gewisse Rolle spielen wird. Ich danke meiner Leserin Ute, die als Testleserin für diese Geschichte zur Verfügung gestanden hat und mir insbesondere bei der Gestaltung des Endes der Geschichte geholfen hat!

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Wie immer findet ihr die Geschichte auf der Kurzgeschichtenseite oder hier:

Spezies: Aaruu

Die Aaruu sind mit Sicherheit die rätselhafteste Spezies in der Gemeinschaft. Nur sehr selten beteiligen sie sich an gemeinsamen Aktionen oder treten überhaupt in Erscheinung. Im Jahr 5019 ist man sich nicht einmal sicher, ob man die Aaruu richtig verstanden hat, als sie damals der Gemeinschaft beigetreten sind. In der Regel kommunizieren Aaruu telepathisch mit ihren Gesprächspartnern, sie können aber auch Geräusche erzeugen, indem sie ihre Panzer aneinander reiben und so jede mögliche Sprache simulieren. Trotz der vielen Möglichkeiten, die die Aaruu zur Kommunikation haben, sind sie in der Regel nicht klar zu verstehen. Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, einen Aaruu zu einem klaren Ja oder Nein zu bewegen …

Äußerlich lassen sie sich am ehesten als eine Wolke von nicht einmal zwei Millimeter kleinen Einzellebewesen beschreiben, die Ähnlichkeit mit kleinen, schwebenden Krebsen haben. Die Wolken haben unterschiedliche Größen, oft passen sie sich aber in etwa den Größen der Lebewesen an, mit denen sie gerade zu tun haben. Sie haben allerdings weder Flügel noch sonst eine offensichtliche Einrichtung, die sie zum Schweben befähigt. In einer Wolke sind viele Tausende dieser kleinen Elemente versammelt, die sich wie ein Schwarm fortbewegen. Treffen sich zwei Schwärme, gibt es einen regen Austausch zwischen den einzelnen Einzellebewesen. Auch aufgrund dieser Tatsache sind sich die Wissenschaftler der Gemeinschaft nicht sicher, was als ein Aaruu zu definieren ist: Die einzelnen kleinen Lebewesen, die Gruppen (die sich hin und wieder auch zu teilen scheinen) oder gar die Gesamtheit aller Aaruu.

Über ihre Geschlechteraufteilung, Fortpflanzung, Nahrung und Lebensdauer ist nichts bekannt. Wohl scheinen die Einzellebewesen eine endliche Lebensdauer zu haben und hin und wieder findet man abgestorbene oder verlassene Panzer am Boden liegend. Auch über einen Heimatplaneten oder überhaupt planetaren Siedlungen ist nichts bekannt.

Referenzen

Kurzgeschichte Heimaturlaub

Heimaturlaub

Joshua Thyquist geht auf Heimaturlaub

HeimaturlaubBist Du auch schon so gespannt auf das Erscheinen von „Armatin – Die Orlasier„? Um Dich auf das Erscheinen des Buchs schon einmal etwas einzustimmen, habe ich eine neue kostenlose Kurzgeschichte geschrieben, die aus der Sicht von Admiral Joshua Thyquist beschreibt, warum es auf die Mission in das verlorene Imperium der Orlasier geht. Auf jeden Fall lässt die Geschichte schon einmal erkennen, dass Joshua Thyquist auf jeden Fall mehr ist, als nur einer der vier höchsten Offiziere der Gemeinschaftsflotte…

Übrigens ist diese Geschichte die erste, die einen Aaruu zeigt.

Begleite Joshua Thyquist auf seinen Heimaturlaub und warte gespannt darauf, ihn in „Armatin – Die Orlasier“ wiederzusehen.