Nachrichten vom 5019-02-03

Die Höhlen von Neuwasser

Sensationsfund in den Höhlen des Planeten Neuwasser: Ein Team aus Forschern, das von Kapitän und Vize-Kapitän Akarisa begleitet wurde, hat tatsächlich Höhlen unter der Oberfläche des Planeten in der Nähe der Hauptstadt gefunden. Es scheint sich dabei um einen Bunker gehandelt zu haben, der Eingang wurde von außen nach innen versiegelt. Das Team von Wissenschaftlern der Orlasier und der Pulsar haben Reste von Geräten gefunden, die Überreste von etwa 100 antiken Orlasiern und eine Kryostasiseinrichtung, in der es sogar noch einen Überlebenden geben könnte. Das Leiterum der orlasischen Delegation, Professorum Noolan, vermutet, dass es sich bei dem Überlebenden jedoch nicht um einen Orlasier selbst handelt, sondern um etwas, das es als Bibliothek beschreibt: Ein Speicher von sehr viel Wissen in einer biologischen Form. Sollte sich das Bewahrheiten könnte es sein, dass die Pulsar bereits jetzt den Schlüssel zur Mission in Händen hält!

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Die Pulsar hat die Bibliothek gefunden

An dieser Stelle muss ich die Reihe Heute in 3000 Jahren leider vorzeitig beenden, da ich mich jetzt in die Sendepause begeben werde.

Aber keine Sorge, es geht ja weiter: In der Chronik und natürlich im Buch Die Orlasier selbst! Es gibt noch so viel zu entdecken, bis hier her haben wir erst das 3. Kapitel erreicht!

Nachrichten vom 5019-02-01

Die Pulsar erreicht Neuwasser

Die Pulsar hat heute das erste Ziel ihrer Forschung, den Planeten Neuwasser, erreicht. Kapitän Tetlar hat sich auf der Pulsar eingefunden und im Gespräch mit Kapitän Mesch seine bisherigen Forschungsergebnisse präsentiert. Demnach ist der Planet tatsächlich eine Kolonie antiker Orlasier und wurde hauptsächlich für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt. Schon jetzt hat Tetlars Mannschaft einige interessante Details zu den antiken Orlasiern zutage fördern können, jedoch vermutet der Kapitän, dass es noch weitere unterirdische Einrichtungen geben könnte, für sie seine Ausrüstung nicht ausreicht. Die Pulsar beginnt, den Planeten komplett zu erfassen und sucht vor allem nach Höhlen. Auf Weisung von Flottenadmiral Nadmis kehrt die Gruppe um Kapitän Tetlar in Kürze zurück nach Agcat.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Erral Derr entdeckte Neuwasser

Das Prophetum hat Kapitän Tetlar ganz bewusst ausgesucht und auf diese Mission schicken lassen: Bei dem Toach Tetlar konnte sich das Prophetum sicher sein, dass es mit den Ergebnissen der Erforschung sensibel umgeht und noch nichts an die Öffentlichkeit gerät. Das Prophetum hat bei der Beauftragung sogar Flottenadmiral Nadmis umgangen, der erst kurz vor Beginn der Mission erfuhr, wo die beiden Schiffe von Tetlar abgeblieben sind. Erral Derr hatte dem Prophetum selbst noch das Angebot unterbreitet, zur Kolonie der antiken Orlasier zurückzukehren und dort zu forschen, aber das Prophetum ließ Derr lieber verschwinden.

Nachrichten vom 5019-01-12

Mord an Bord der Pulsar?

Gestern wurde mein Sicherheitskommandant Zebron zu einem Todesfall in einem der beiden Sektoren der Orlasier gerufen. Zuerst sah alles nach einem Mord aus, aber Zebron kam recht schnell dahinter, dass es sich um einen tödlichen Unfall handelte. Wie sich herausgestellt hat, haben die orlasischen Wissenschaftler versucht, Gerät zu installieren, mit dem man die Pulsar von innen her abhören konnte. Die Orlasier streiten das alles ab und Admiral Nadmis hat mich angewiesen, den überlebenden Wissenschaftler wieder freizulassen, den Zebron unter Spionageverdacht festgenommen hatte. Trotzdem ist dieses Ereignis nicht zuträglich zum Vertrauen in die Orlasier. Ich habe Zebron angewiesen, die Orlasier diskret überwachen zu lassen.

Quelle: persönliches Logbuch von Norrak Mesch, Kapitän der Pulsar

Mord an Bord der Pulsar?

Dies ist wieder der Inhalt einer Kurzgeschichte, die ich hier wiedergebe. Ich habe – nachdem ich sie geschrieben habe – den Vorfall auch wieder im Buch untergebracht. Hier beleuchte ich ihn aus einer dritten Perspektive. Und mit neuen Konsequenzen.

Nachrichten vom 5019-01-10

Versorgungsflotte bleibt zurück

Heute Morgen hat der größte Teil der Schiffe, die sich für die Erforschung des antiken orlasischen Imperiums bei der Sonne S9-442 versammelt haben, auf den Weg zu den jeweiligen Zielen gemacht, die Flottenadmiral Nadmis ausgegeben hat. Nur zwanzig Schiffe der Versorgungsflotte, die vor wenigen Tagen von der Pulsar zur Sonne gebracht wurden, halten sich noch dort auf und stellen ein Basislager dar, bis die Trägerschiffe im Pendelverkehr wieder hierher zurückkehren werden

Die Pulsar selbst ist jetzt auf dem Weg nach Neuwasser, um dort das Kommando von Kapitän Tetlar abzulösen. Geheimadmiral Yorcam, befindet sich an Bord der Wirbelwind im Schatten der Pulsar und wird von dort Erste-Hand-Berichte liefern. Unsere Agenten befinden sich aber an Bord aller größeren Raumschiffe und auch auf drei der vierzig orlasischen Schiffe. Über die Nachverfolgbarkeit der Trägerschiffe wird die Reisekette lückenlos aufgezeichnet.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Versorgungsflotte bleibt zurück

Wenn man Geheimadmiral Yorcam eine Fähigkeit zugestehen muss, dann ist es, stets auf die wirklich interessanten Themengebiete zu sehen. Daher hängt er sich auch nicht an die Noshat von Admiral Nadmis, sondern bleibt bei der großen Pulsar.

Das erste Auftreten von Geheimadmiral Yorcam beschreibe ich in der Kurzgeschichte Karriereleiter, es macht schon einmal klar, wie der Geheimdienst funktioniert. Streng genommen würde noch nicht einmal der IID über Yorcam berichten, aber ich postuliere einmal, das meine werten Leser zum Führungskreis des Geheimdiensts gehören. Und zwar zu dem Teil, der wirklich geheim ist…

Nachrichten vom 5019-01-09

Einsatzplanung mit Admiral Nadmis

Admiral Nadmis hat heute den beteiligten Kapitänen und Vize-Kapitänen die Mission in das verlorene Imperium der Orlasier vorgestellt. Ich glaube, heute haben zum ersten Mal alle die Tragweite der Mission begriffen, auf die wir uns begeben. Nach der allgemeinen Einleitung kam er zur Einsatzplanung der einzelnen Raumschiffe. Ich habe den Eindruck, er wollte die Pulsar gar nicht mit dabei haben: Das Schiff ist ihm zu groß und er sorgt sich um die Geheimhaltung.

Nadmis hat die Schiffe in kleinen Gruppen auf verschiedene Gebiete in einem Raumgebiet aufgeteilt, dass fast noch einmal so groß ist wie die aktuelle Gemeinschaft. Auch mit dieser Flotte werden wir es nicht schaffen, mehr als nur die wichtigsten Bereiche unter Augenschein zu nehmen – von einer umfassenden Erforschung einmal ganz abgesehen.
Die Pulsar hat Nadmis erst einmal nach Neuwasser geschickt, das ist die Kolonie der antiken Orlasier, die von Erral Derr gefunden wurde. Dort ist zur Zeit eine winzige Forschungsstation bestehend aus zwei orlasischen Schiffen unter dem Kommando von Kapitän Tetlar aktiv. Wir sollen ihre Ergebnisse bestätigen und den Rest des Planetens erforschen. Ich wünschte mir wirklich, die Pulsar hätte eine wichtigere Aufgabe in diesem Zusammenhang, wie zum Beispiel das alte Zentrum der orlasischen Zivilisation zu suchen. Dort werden wahrscheinlich die wichtigeren Erkenntnisse zu finden sein.

Außerdem hatte ich heute ein Wiedersehen mit Kapitänin Naï Migaschscher von der Karassan. Einst war sie meine Konkurrentin um die Stelle als Kapitän hier an Bord der Pulsar, jetzt ist sie auf einem winzigen Forschungsschiff gelandet, bei dem ich mich wundere, warum es an dieser Mission überhaupt teilnehmen soll. Vielleicht hat sie ja gute Freunde in hohen Positionen der Flotte. Aber so wie ich Admiral Nadmis verstanden habe, wird die Karassan ohnehin keine wichtige Rolle übernehmen.

Quelle: persönliches Logbuch von Norrak Mesch, Kapitän der Pulsar

Einsatzplanung mit Admiral Nadmis

Nein, Norrak Mesch nimmt seine ehemalige Kontrahentin Naï Migaschscher nicht ernst. Er sah nur, dass sie von der Jenna Madd, einem der besten Forschungsschiffe der Gemeinschaft, auf ein unbedeutendes, kleines Schiff wechselte. Mesch hörte von den Gerüchten über Migaschscher und ihrer drohenden Entlassung aus der Flotte, aber trotzdem hält er an der alten Rivalität fest.

Migaschscher, umgekehrt, hegt keine negativen Gefühle für den Kapitän der Pulsar. Sie hatte in den letzten Jahren genug mit sich selbst zu tun und hofft, jetzt wieder zu ihrer alten Stärke zurückzufinden. Sie ärgert sich nur über die Arroganz, mit der Mesch sie behandelt.

Diese Rivalität wird irgendwann im Buch Mesch & Migaschscher beleuchtet werden, wenn sich der Zyklus von neun Büchern im Jahr 5018 schließt.

Nachrichten vom 5019-01-08

Musterung bei S9-442

Nach der Ankunft der Pulsar im System S9-442 hat Flottenadmiral Nadmis mit der Musterung der Flotte begonnen. Die Noshat hat im Hafen der Pulsar festgemacht und es wird eine Missionsbesprechung an Bord des Universalschiffs mit allen beteiligten Kapitänen für morgen vorbereitet. Admiral Nadmis übernahm das Oberkommando über die Pulsar und die weiteren Schiffe der Gemeinschaft, die sie von Armatin mitgebracht hat.

Von der Heimatwelt der Menschen erreicht uns die Nachricht, das der taktische Admiral der Gemeinschaftslotte einen kurzen Besuch in einer Kleinstadt gemacht hat und danach gleich wieder Richtung Aratis geflogen ist. Der Sinn dieser aufwändigen Reise ist gegenwärtig unklar.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Musterung der Pulsar bei S9-442

Kapitän Mesch hasst es, nicht mehr vollständig der Herr seines eigenen Schiffes zu sein, fügt sich aber dem Oberbefehl des arroganten Admiral Nadmis. Trotzdem kommt es in der täglichen Arbeit der beiden zu Reibungen, die jederzeit eskalieren könnten.

Joshua Thyquist hat den Archivar getroffen und ihn gebeten, sich auf den Weg nach Aratis zu machen, wo er ihm in Anschluss an die Mission die Quelle der Macht geben wird- falls er sie vor den anderen finden wird.

Nachrichten vom 5019-01-07

Joshua Thyquist auf dem Weg nach Armatin

Vor zwei Tagen habe ich mich auf den Weg nach Armatin gemacht, nachdem Dave mich gebeten hat, Überall zu besuchen. Ich habe noch genügend Urlaub aus meiner Tätigkeit als taktischer Admiral und der Flottenadmiral war schnell zu überreden gewesen.

Heute Morgen hat sich Dave mir wieder gezeigt, hier an Bord der Esgadur, die mir der Flottenadmiral für meine Reise zur Verfügung gestellt hat. Er bat mich, den Archivar für eine Aufgabe zu rekrutieren. Ich kann es gar nicht erwarten, Avid Perethon wiederzusehen! Es müssen Jahrhunderte sein…

Es geht um das Artefakt, dass die Orlasier einst Die Quelle der Macht nannten. Heute hat keiner mehr eine Ahnung, was dieses Artefakt wirklich darstellt. Meine Aufgabe wird es sein, es zu finden und zu bergen. Der Archivar soll es dann erst einmal in Sicherheit bringen, bis wir es bei den Travanen einsetzen können. Es wird schwer werden, schneller als unsere Feinde zu sein ohne dabei erkannt zu werden.

Dave hat heute erst erfahren, dass Malina Gunor nicht die Kapitänin der Nova geworden ist, sondern Etep. Unser Plan mit den Universalschiffen hat dadurch einen Makel bekommen, aber ich habe versprochen, ein Auge auf die Nova zu halten. Die Universalschiffe fliegen jetzt unaufhaltbar der Aufgabe entgegen, für die wir sie entworfen haben. Jetzt müssen wir nur noch die richtigen Offiziere an die richtigen Stellen bekommen, aber da arbeitet die Zeit für uns.

Morgen dann erreiche ich Armatin. Ich bin schon länger nicht mehr da gewesen und freue mich, meine zweite Heimat wiederzusehen. Und wenn es auch nur für einen kurzen Moment ist.

Quelle: persönliches Logbuch von Joshua Thyquist,
taktischer Admiral der Gemeinschaftsflotte

Nachrichten von heute in 3000 Jahren: Thyquist auf dem Weg nach Armatin

Noch spielt Joshua Thyquist seine Rolle als taktischer Admiral der Gemeinschaftsflotte, aber Dave, wie er einer der Sieben, offenbart ihm in der Kurzgeschichte Heimaturlaub, dass sie sich der Endzeit nähern, in der es zum offenen Kampf der Mächte kommt, für die sie und die Auserwählten stellvertretend agieren. Für Thyquist ist die aktuelle Mission der Pulsar nur ein kleines Mosaiksteinchen in einem großen Bild.

Nachrichten vom 5019-01-04

Mission ins verlorene Imperium beginnt!

Die Pulsar hat Armatin verlassen und hat Kurs auf das erste Ziel der Mission, das System S9-442, genommen. Dieses System liegt außerhalb der Gemeinschaft im Raumgebiet hinter den Orlasiern und ist unbewohnt. Dort wird sich die Pulsar mit einer orlasischen Flotte unter dem Kommando von Flottenadmiral Nadmis treffen. An Bord wird alles für die Erforschung unbekannter Planeten vorbereitet mit einem Schwerpunkt im Bereich der Biologie. Aktuell wird auch orlasisches Gerät in die Systeme der Pulsar integriert.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Die Mission der Pulsar beginnt!

Auch, wenn ein strenges Kommunikationsprotokoll für die Pulsar vorgeschrieben ist, dringen jetzt erste Details zumindest bis zum Geheimdienst vor. Die Allgemeinheit hat zwar mitbekommen, dass die Pulsar die Heimatwelt der Menschen besucht hat, kennt die neue Mission aber nicht. Das ist aber im Jahr 5019 nichts unübliches: Auch die Missionen der beiden Schwesterschiffe, Nova und Quasar, erzeugen in der Regel kein großes Interesse bei der breiten Bevölkerung. An Bord werden allerdings schon erste Gerüchte diskutiert, was den Zweck der Mission angeht.

Nachrichten vom 5019-01-02

im Orbit von Armatin:
Pulsar kehrt zurück!

Seit heute befindet sich die Pulsar wieder im Orbit von Armatin. Zur Stunde wird Ausrüstung für die neue, geheime Mission des Schiffs verladen, zusätzlich zu Personal und Vorräten für eine Mission von einer Dauer von mindestens einem Jahr.

Der Geheimdienst hat erfahren, dass es sich bei der neuen Mission der Pulsar um eine Forschungsreise mit einer Flotte orlasischer Schiffe unter dem Kommando von Admiral Nadmis handelt, die unbekanntes Gebiet jenseits der Grenzen der Gemeinschaft erforschen soll. Über den Hintergrund dieser Mission ist noch nicht viel bekannt, wohl aber dass sie in Zusammenhang steht mit einem Forschungseinsatz auf dem Planeten Hepalon, der bereits seit einiger Zeit läuft. Sogar der Kommandostab der Pulsar hat erst heute von der Natur der Mission erfahren, allerdings sind noch keine Details bekannt geworden.

In zwei Tagen soll die Pulsar zur neuen Mission aufbrechen.

Quelle: Interner Informationsdienst für den Geheimdienst der Gemeinschaft (IID)

Im Orbit von Armatin: Die Pulsar kehrt zurück!

Die allumfassende Geheimhaltung funktioniert, zum aktuellen Zeitpunkt weiß nur Geheimadmiral Yorcam an Bord der Wirbelwind von allen Details der Mission. Er selbst trägt maßgeblich zur Desinformation seines eigenen Dienstes bei, um keine Konkurrenten für seine Position zu befördern. Bei den Orlasiern verfolgt das Prophetum die selbe Strategie und geht dafür sogar über Leichen – wie zum Beispiel der von Erral Derr.

Nachrichten vom 5018-15-15

Letztag 5018 und Vorbereitungen an Bord der Pulsar

Heute habe ich Akarisa in die Mission in das verlorene Imperium der Orlasier eingeweiht. Mein Vize-Kapitän hat so reagiert, wie ich es erwartet habe: Zuerst hat er – wie ich – die Mission hinterfragt, dann kam er zum Schluss, dass es die einzig sinnvolle Alternative ist, sie sofort zu beginnen.

In der Zwischenzeit habe ich mich mit weiteren Unterlagen befasst, die ich von Präsident Alimar zur Vorbereitung erhalten habe. Die Orlasier wissen schon seit mehr als zwei Jahren, dass sie einst ein gewaltiges Reich besessen haben müssen. Ich korrigiere mich: Wenige Orlasier wissen das. Und so, wie ich sie kenne, werden noch nicht einmal die Kapitäne der an der Mission beteiligten Schiffe wissen, auf was für eine Mission sie da eigentlich gehen werden. Ich frage mich wirklich, wie die Orlasier diese Mission geheim halten wollen. Alleine an Bord der Pulsar sind 18 Millionen Personen. Auch, wenn eine Kommunikationssperre verhängt wird, wird es schwierig werden, Sinn und Zweck unserer Mission zu verbergen.

In den letzten Wochen sind an verschiedenen stellen schon Teile der Flotte für die Mission zusammengezogen worden. Unsere Reise wird bei Armatin starten, wo wir am Zweitag eintreffen werden. Ausrüstung und Personal steht dort schon für uns bereit.

Heute ist Letztag 5018. Den Jahreswechsel begehe ich dieses Jahr wieder traditionell mit den Kommandanten und ihren Familien. Auch mir wird es schwerfallen, noch keinem meiner persönlichen Vertrauten von der anstehenden Mission zu erzählen.

Quelle: persönliches Logbuch von Norrak Mesch, Kapitän der Pulsar

Hinter den Kulissen ist zwischen der Entdeckung von Erral Derr im Jahr 5016 und dem Start der Mission jede Menge zwischen Präsident Alimar und Präsidentum Oosmar Yal passiert. Immer wieder drängten die Orlasier auf den schnellen Start der Mission, Alimar wollte aber erst einmal einen Konflikt zuende bringen, bevor er sich in das nächste ressourcenfressende Abenteuer stürzt. Um die Stabilität im Volk der Orlasier nicht zu gefährden (und die Macht des Prophetums zu erhalten) wurde eine allumfassende Geheimhaltung vereinbart.