Verschollen im Nebelgebirge

Zunächst möchte ich Dir frohe und gesegnete Weihnachten wünschen! Ich wünsche Dir, dass Du reicher beschenkt wirst als mit den Gaben, die man kaufen kann, dass Dein Herz offener ist, als Du es je für möglich gehalten hast und dass Dein Blick für das Wesentliche im Leben so scharf ist wie der Blick eines Rhloa in der Höhe!

Ich freue mich sehr, Dir heute, am ersten Weihnachtsfeiertag, meine 25. kostenlose Science-Fiction Kurzgeschichte aus dem Armatin-Universum vorstellen zu können:

Verschollen im Nebelgebirge

Verschollen im NebelgebirgeDiese Geschichte führt Dich wieder nach Armatin, auf den größten Kontinenten Versestra, der sich östlich an Esnostra anschließt. Sie spielt  irgendwo im 47. oder 48. Jahrhundert, in einer Zeit, in der viele Menschen schon nach den Sternen greifen. Aber eben nicht alle. Für viele Menschen ist die Heimat noch attraktiver als die Weite des Alls und die hiesige Natur wichtiger als fremde Wesen im Universum. Natem gehört zu diesen Menschen. Und obwohl sein Großvater ein raumfahrender Forscher ist, will er es seinem Vater gleichtun und über das Nebelgebirge klettern. Dort gibt es einfachere und weniger einfachere Wege, und jetzt stell Dir mal vor, welchen Weg Du wohl wählen würdest, wenn Du als junger Mann (oder junge Frau) gerade deinen Schulabschluss gemacht hast und als nächstes eine Ausbildung vor Dir liegt.

Folge Natem ins Nebelgebirge und genieße die Aussicht!

Spezies: Rhloa

Die zweigeschlechtlichen Rhloa sind geflügelte Lebendgebärer. Mit einer durchschnittlichen Lebensspanne von 400 Jahren gehören sie zu den langlebigeren Spezies der Gemeinschaft. Bewegen sich die Rhloa auf vier Beinen, haben sie eine Schulterhöhe von einem Meter achtzig, wenn sie sich auf den Hinterbeinen aufrichten und die Vorderbeine als Arme verwenden, haben sie eine Größe von vier Metern. Am ehesten lassen sie sich mit den Raubtieren der Menschen auf Armatin vergleichen, da sie sich ebenfalls ausschließlich von rohem Fleisch ernähren. Ihr Kopf erinnert an den eines Raubvogels, doch statt eines Schnabels haben sie eine langgezogene Schnauze mit großen Reißzähnen, die sie in der Regel im Maul verstecken. Ihr ganzer Körper wird von einem kurzen, weichen Pelz bedeckt, der sandfarben ist. Auf ihrem Rücken tragen sie große Flügel, die sie meist gefaltet tragen und Spannweiten bis zu acht Metern erreichen. Die Flügel sind mit langen, halbtransparenten Hautschuppen besetzt, die einen guten Luftwiderstand bei gleichzeitig geringem Gewicht geben.
Die Rhloa unterhalten sich untereinander mit gutturalen, knurrenden Lauten, die kein anderes Wesen der Gemeinschaft reproduzieren kann. Obwohl sie ausgezeichnete Kämpfer sind betrachten sie die kleineren und jüngeren Spezies, insbesondere die Travanen als Schutzbefohlene und kümmern sich um sie. Die Rhloa haben einen tiefes Verständnis von Ehre und Hingabe und opfern sich für ihre Ziele auf, wenn es sein muss.

Referenzen

Kurzgeschichte „Pogonomyrax“ (Erwähnung)
Kurzgeschichte „Die Augen der Anderen“ (Erwähnung)