Verschollen im Nebelgebirge

Zunächst möchte ich Dir frohe und gesegnete Weihnachten wünschen! Ich wünsche Dir, dass Du reicher beschenkt wirst als mit den Gaben, die man kaufen kann, dass Dein Herz offener ist, als Du es je für möglich gehalten hast und dass Dein Blick für das Wesentliche im Leben so scharf ist wie der Blick eines Rhloa in der Höhe!

Ich freue mich sehr, Dir heute, am ersten Weihnachtsfeiertag, meine 25. kostenlose Science-Fiction Kurzgeschichte aus dem Armatin-Universum vorstellen zu können:

Verschollen im Nebelgebirge

Verschollen im NebelgebirgeDiese Geschichte führt Dich wieder nach Armatin, auf den größten Kontinenten Versestra, der sich östlich an Esnostra anschließt. Sie spielt  irgendwo im 47. oder 48. Jahrhundert, in einer Zeit, in der viele Menschen schon nach den Sternen greifen. Aber eben nicht alle. Für viele Menschen ist die Heimat noch attraktiver als die Weite des Alls und die hiesige Natur wichtiger als fremde Wesen im Universum. Natem gehört zu diesen Menschen. Und obwohl sein Großvater ein raumfahrender Forscher ist, will er es seinem Vater gleichtun und über das Nebelgebirge klettern. Dort gibt es einfachere und weniger einfachere Wege, und jetzt stell Dir mal vor, welchen Weg Du wohl wählen würdest, wenn Du als junger Mann (oder junge Frau) gerade deinen Schulabschluss gemacht hast und als nächstes eine Ausbildung vor Dir liegt.

Folge Natem ins Nebelgebirge und genieße die Aussicht!

und gewonnen hat…

Bis um Mitternacht lief noch die Umfrage für die letzte Kurzgeschichte des Jahres, die am 25.12. erscheinen wird. Ihr habt Euch entschieden! Gewonnen hat…

gewonnen: "verschollen im Nebelgebirge"Die neue Kurzgeschichte, die gleichzeitig die 25. Geschichte in der Armatin-Reihe ist, wird „verschollen im Nebelgebirge“ sein. Dieses Gebirge liegt auf dem Kontinenten Versestra auf Armatin im Land Blancomontia. Die Geschichte wird irgendwo nach dem Jahr 4500 spielen, als die Rhloa zwar schon entdeckt waren, aber noch nicht der Gemeinschaft angehörten. Und obwohl die Geschichte mitten im Doldus(1) spielt, solltest Du Dich warm anziehen!

Von den anderen Geschichten werden auch noch weitere erscheinen, wenn ich nächstes Jahr wieder Zeit habe, folgen weitere. Es wird auch eine Geschichte aus dem Raumhafen von Aratis geben – einem der größten Raumhäfen in der ganzen Gemeinschaft! Vielen Dank an der Stelle nochmal an Reimund für die Inspiration!

Spezies: Rhloa

Die zweigeschlechtlichen Rhloa sind geflügelte Lebendgebärer. Mit einer durchschnittlichen Lebensspanne von 400 Jahren gehören sie zu den langlebigeren Spezies der Gemeinschaft. Bewegen sich die Rhloa auf vier Beinen, haben sie eine Schulterhöhe von einem Meter achtzig, wenn sie sich auf den Hinterbeinen aufrichten und die Vorderbeine als Arme verwenden, haben sie eine Größe von vier Metern. Am ehesten lassen sie sich mit den Raubtieren der Menschen auf Armatin vergleichen, da sie sich ebenfalls ausschließlich von rohem Fleisch ernähren. Ihr Kopf erinnert an den eines Raubvogels, doch statt eines Schnabels haben sie eine langgezogene Schnauze mit großen Reißzähnen, die sie in der Regel im Maul verstecken. Ihr ganzer Körper wird von einem kurzen, weichen Pelz bedeckt, der sandfarben ist. Auf ihrem Rücken tragen sie große Flügel, die sie meist gefaltet tragen und Spannweiten bis zu acht Metern erreichen. Die Flügel sind mit langen, halbtransparenten Hautschuppen besetzt, die einen guten Luftwiderstand bei gleichzeitig geringem Gewicht geben.
Die Rhloa unterhalten sich untereinander mit gutturalen, knurrenden Lauten, die kein anderes Wesen der Gemeinschaft reproduzieren kann. Obwohl sie ausgezeichnete Kämpfer sind betrachten sie die kleineren und jüngeren Spezies, insbesondere die Travanen als Schutzbefohlene und kümmern sich um sie. Die Rhloa haben einen tiefes Verständnis von Ehre und Hingabe und opfern sich für ihre Ziele auf, wenn es sein muss.

Referenzen

Kurzgeschichte „Pogonomyrax“ (Erwähnung)
Kurzgeschichte „Die Augen der Anderen“ (Erwähnung)

Nur keine Panik!

Weiter im Text: Ich möchte mich jetzt nicht lange damit aufhalten, zurückzublicken und was-wäre-wenn-Fragen zu stellen. Statt dessen möchte ich jetzt lieber weitermachen und Dir neue Inhalte präsentieren!

Deswegen kommen heute und in den nächsten Tagen die letzten Spezies aus dem Armatin-Universum für das Lexikon, ich fange mit den Rhloa an, der größten biologischen Spezies, die ich bisher entworfen habe. Diese Texte stammen übrigens aus dem Anhang von Armatin – Die Orlasier und werden auch in den beiden nachfolgenden Büchern zu finden sein – entsprechend angepasst, da man im nächsten Buch, Armatin – Die Auserwählten, das Geheimnis der Fenor erfährt.

Esnostra weißAußerdem werden heute die restlichen Kurzgeschichten auf „Esnostra“ umgestellt, damit die Einheitlichkeit wieder gegeben ist. Es sind auch neue (größtenteils kostenlose) Kurzgeschichtensammlungen geplant, über die ich gerne in Kürze informieren werde.

Natürlich mache ich mir auch gerade mit Hochdruck Gedanken über die Zukunft von Armatin – Die Orlasier. Mein Ziel ist natürlich, Dir das Buch so bald als möglich wieder zur Verfügung zu stellen. Idealerweise auch als gedruckte Form. Doch dazu muss ich zuerst noch ein neues Cover erstellen (lassen) und ich möchte den Text überarbeiten, da er noch einige Schwächen aufweist. Also auch hier: Weiter im Text!
Falls Du das Buch schon gekauft hast und Dich jetzt ärgerst, da Du lieber die neue Version haben möchtest, so lass Dir gesagt sein, dass ich auch da an einer Lösung arbeite.

Und jetzt genug der Information, die Arbeit wartet!

Ich wünsche Dir eine schöne Vorweihnachtszeit!

Dein Mathias